Viele Beteiligte ermöglichen einmaligen Studiengang

Artikel vom 30.09.2022

Markus Minten

Universitätsmedizin Oldenburg bildet die Ärztinnen und Ärzte von morgen aus. Bild: Sascha Stüber

Die Praxis lernen die Studentinnen und Studentinnen auch in den akademischen Lehrkrankenhäusern kennen. Sechs Häuser (Borromäus Hospital Leer, Christliches Krankenhaus Quakenbrück, Ludmillenstift Meppen, Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch, Ubbo-Emmius-Klinik Aurich und Norden sowie Karl-Jaspers-Klinik außerhalb der Universitätsklinik) sind es bereits, drei weitere folgen: Krankenhaus Johanneum (Wildeshausen), St. Johannes Hospital (Varel) und Marien Hospital Papenburg (Papenburg).

Die Oldenburger Studenten lernen zudem bereits im ersten Semester in einer einwöchigen Hospitation den Alltag in einer Arztpraxis kennen. Insgesamt stehen in den ersten drei Jahren sechs Hospitationen an. 180 Lehrarztpraxen (fast) im gesamten Nordwesten machen dies möglich – nur im Bereich Cloppenburg/Vechta ist es noch etwas dünn. Und diesem Beispiel folgten auch andere Neugründungen, sagt Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang mit Blick auf Bielefeld und Augsburg.

Bis die ersten der bisher 111 Absolventen aber in einer Praxis ankommen, dürfte es noch etwas dauern. Rechnerisch könnte das nach Verabschiedung der ersten Absolventen 2018 und sechsjähriger Facharztausbildung zwar 2024/25 so weit sein. Oft sammeln die Mediziner aber erst einmal Erfahrungen in Krankenhäusern – und die finanziellen Mittel für eine Praxis. Ihr Durchschnittsalter beträgt dann 43 Jahre. Das entspreche auch dem durchschnittlichen Alter der berufenen Professorinnen und Professoren, bei denen es 42 Jahre sind, so Nothwang.


 

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