Entspannen in der Strandlandschaft im Hössenbad

Artikel vom 22.07.2022

Kerstin Schumann

Neues Angebot im Westersteder Hössenbad: Hinter dem Becken des Freibades ist eine Strandlandschaft entstanden. Das Wrack wird noch mit einem Mast und einem Steuerrad versehen. Bild: Kerstin Schumann

Im Westersteder Hössenbad gibt es jetzt auch Sand. Auf einem eigens angelegten kleinen Areal dürfen die Besucher buddeln und entspannen.

Bei der derzeit herrschenden Hitze suchen in diesen Tagen viele Westersteder Abkühlung im Hössenbad. Dabei können sie nicht nur im Wasser planschen oder am Becken und im Gras entspannen, sondern auch die neue Strandlandschaft testen.

Seit dem Frühjahr ist das Hössenteam dabei, die Anlage zu perfektionieren. Rund 800 Tonnen Sand wurden aufgeschüttet und zu einer Dünenlandschaft mit Dünengras, Strandhafer, Ginster und Lampenputzer modelliert. Liegestühle laden zum Entspannen ein. Kinder können im Sand buddeln und die bereitliegenden Förmchen nutzen.

Wrack zum Spielen

Herzstück des Spieleangebots soll ein Wrack bilden, das ein Mitarbeiter gerade baut. Noch fehlen der Mast und das Steuerrad, aber schon jetzt wird es von Kindern gerne genutzt.

Die Strandlandschaft ist das Ergebnis der Bemühungen, das Hössenbad weiter zu attraktivieren. „Der Vorschlag hat bei einer Umfrage unter den Nutzern große Zustimmung gefunden“, berichtet die Leiterin des Hössensportzentrums, Insa Wetenkamp. Sie ist nun gespannt, wie das neue Angebot angenommen wird. Einige Schirme werden das Ensemble in Kürze noch vervollständigen.

Viele Besucher

Mit den Gästezahlen in diesem Jahr ist das Team des Hössenbads zufrieden. Bis heute wurden rund 50 000 Besucher gezählt – so viele, wie 2020 und 2021 das ganze Jahr über kamen.

Allerdings sei das Bad seinerzeit wegen Corona auch über viele Wochen hinweg geschlossen geblieben oder zumindest der Hallenbadbereich, erläutert Insa Wetenkamp. Aber auch im Vergleich zu 2019 schneidet diese Saison schon recht gut ab. Da waren es im Vergleichszeitraum nur knapp 46 000 Besucher, und im ganzen Jahr mehr als 81 600.

Schwimmkurse

Sehr gefragt seien aktuell auch die Schwimmkurse. „Sie sind bis Ende des Jahres ausgebucht. Durch Corona ist vieles ausgefallen, das muss jetzt nachgeholt werden. Wir werden daher versuchen, weitere Kurse anzubieten, soweit es personell möglich ist“, so Wetenkamp.

Während bei der Hitze in diesen Tagen im Freibad viel los ist, wird zu anderen Zeiten auch das Hallenbad gerne besucht. Genutzt wird die gesamte Anlage nicht nur von Familien und Freizeitsportlern, sondern auch von Vereinen, Schulen sowie Gruppen, die im Gästehaus auf der Hössen wohnen.

Bewegungsbad beliebt

Recht gut gebucht sei auch das Bewegungsbad. Hier bieten DLRG, Rheuma-Liga und weitere externe Anbieter Rehasport- und Fitnessangebote an.

Als nächstes größeres Projekt steht die von vielen gewünschte Außenrutsche im Weststeder Hössenbad zur Debatte. Es soll nun geprüft werden, wo und wie die Wasserrutsche realisiert werden kann.


 

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