Lob für Dorfentwicklungsplan

Freuten sich über das Lob der Ministerin: (v. lks.) Peter Rosendahl (Bauamtsleiter), Henning Jürgens (Erster Gemeinderat), Matthias Huber (Bürgermeister), Barbara Otte-Kinast (Landwirtschaftsministerin), Patricia Bonney (Amt für regionale Landesentwicklung) und Norbert Wenker (Amt für regionale Landesentwicklung). BILD: GEMEINDE

APEN/red – Bei ihrem Besuch in der Gemeinde Apen konnte sich die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast vor Ort davon überzeugen, wie die Mittel der Dorfentwicklung von privaten Antragstellern genutzt werden. Die Ministerin nahm die kaiserliche Post, das alte Postgebäude am Viehmarktplatz in Augenschein.

Die Immobilie aus dem Jahr 1909 ist im Besitz von Herrn Hans Wortmeyer, der hier nun Wohnraum schaffen möchte. Der Investor betreibt einen Baumschulbetrieb im Ortsteil Winkel in der Gemeinde Apen und lud die Landwirtschaftsministerin gleich ein, beim nächsten Besuch im Ammerland auch seinen international agierenden Staudenbetrieb zu besichtigen. Er engagiere sich hier gerne und lobe die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, betont Hans Wortmeyer. Das Gebäude soll einige Sanierungsmaßnahmen erfahren sowie einen Ausbau des Dachgeschosses.

Wortmeyer vermietet die bestehenden Wohnungen an Geflüchtete und möchte dies erweitern. Die Ministerin lobte das Engagement des Herrn Wortmeyer und zeigte sich erfreut, dass die Mittel der Dorferneuerung auch in diesem speziellen Fall zur Integration beitragen.

Lobende Worte gab es auch für das Projekt „Lieblingsorte“: Die Ministerin würdigte nicht nur mit ihrem Besuch das Engagement aller Akteure in der Gemeinde Apen, sondern brachte auch mit ihrem Eintrag im goldenen Buch der Gemeinde Apen zum Ausdruck, wie innovativ, engagiert und zukunftsgerichtet alle Beteiligten sind: „… nach dem heutigen Besuch weiß ich, warum ich so gerne Landwirtschaftsministerin bin.“ Als Erinnerung an den schönen Tag in Apen überreichte Bürgermeister Huber der Ministerin eine kleine Skulptur aus der Werkstatt des Metallkünstlers Jörg Ridderbusch, der die Kunstwerke für die Aper Lieblingsorte schafft.

Die Ministerin lobte dieses Projekt, das eine Förderung aus der Dorfregion Apen erhält und betonte, dass es sich hierbei um ein Leuchtturmprojekt handelt, dass nicht nur für die Einwohner vor Ort ein Gewinn ist, sondern auch für all diejenigen, die die Gemeinde Apen als Tourist aufsuchen. Ministerin Otte-Kinast ermutigte die Gemeinde Apen, dieses Projekt weiterhin umzusetzen, denn Kunst verbindet oder entzweit vom ästhetischen Empfinden her die Betrachter, in jedem Fall bringt es die Betrachter in einen Dialog. Dies sei in Zeiten sozialer Medien und Netzwerke der Kern des gesellschaftlichen Miteinanders, auf den man sich besinnen gezielt müsse.


 

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