Kreative Metallform spendet 1.100 Masken

Bürgermeister Michael Rösner und Ordnungsamtsleiter Jörn Krieger freuten sich über die Spende von Peter Joachimmeyer (von lins). Foto: Stadt Westerstede

WESTERSTEDE/saw. „Ich habe nicht lange überlegt, ich habe einfach bestellt“, so Inhaber Dipl-Ing. Peter Joachimmeyer. Er hatte sich bei der Stadt Westerstede gemeldet, um Mundschutzmasken für die Schulen zu spenden.

Doch wie kommt man gerade in der Corona Krise an so viele Masken? Peter Joachimmeyer erklärt dazu: "Eine Maschinenlieferung aus China hatte sich wegen Corona verzögert. Ein Teil für die Maschine wird in Wuhan produziert. Die Stadt Wuhan war allerdings einige Wochen aufgrund von Covid-19 komplett abgeriegelt".

Der Maschinenlieferant, der eine weitere Firma zur Herstellung von Masken führt, hatte aufgrund der langen Lieferzeit dem Westersteder Unternehmer Schutzmasken zum Kauf angeboten. Spontan hat Inhaber Peter Joachimmeyer 2.000 einfache und 2.000 FFP 2 Schutzmasken bestellt, um diese dann insbesondere Pflegeeinrichtungen zukommen zu lassen.

Aufgrund des Aufrufes des Stadtelternrates für die Schülerinnen und Schüler Masken zu nähen, spendet er jetzt 1.000 einfache Masken für diesen Zweck. „Ich habe das am Wochenende in der Zeitung gelesen und freue mich, wenn ich helfen kann“, so  Joachimmeyer  Darüber hinaus stellt er für die Freiwilligen Feuerwehren 100 FFP 2 Masken zur Verfügung. Bürgermeister Michael Rösner und Ordnungsamtsleiter Jörn Krieger freuten sich sehr über diese Spende.

Darüber hinaus hat das Unternehmen 1.000 FFP 2 Schutzmasken für das Klinikzentrum Westerstede gespendet, 500 dieser Masken hat das Altenpflegeheim Friedas-Frieden-Stift in Oldenburg erhalten.


 

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