Neuer Salon und neues Bier in Apen

Artikel vom 23.01.2023

Doris Grove-Mittwede

Neuer Standort für Britta Peters Friseure: Gegenüber des ehemaligen Raiffeisengeländes nahe der Klockgether-Kreuzung entstand das neue Geschäfts- und Wohnhaus. Bild: Doris Grove-Mittwede

In Apen gab es Veränderungen im Geschäftsleben: Britta Peters Friseure haben einen neuen Standort und aus Hillthaler wurde das Aper Brauhaus.

Sie sind die ersten, die für neue Akzente nahe der Aper Klockgether-Kreuzung sorgen: „Britta Peters Friseure“ haben zu Jahresbeginn an der Hauptstraße 227 eröffnet und tragen dazu bei, dass der Aper Ortseingang aus Richtung Hengstforde/Augustfehn aufgewertet wird und ein anderes Gesicht bekommen hat.

Enger Zeitplan

„Es hat alles geklappt, obwohl es zeitlich eng war, die Handwerker haben ihr Bestes gegeben, damit wir zu Jahresbeginn eröffnen konnten“, sagt Friseurmeisterin Britta Peters, die sich mit dem neuen Geschäfts- und Wohnhaus auf dem 2400 Quadratmeter großen Grundstück einen Traum erfüllt. Es sei konsequent gewesen, beruflich etwas Neues zu wagen, so die Aperin, die am 3. Januar mit der Neuöffnung ihres Salons zugleich auch ihr 25-jähriges Berufsjubiläum feierte.

Auf den Tag genau vor 25 Jahren – am 3. Januar 1998 – hatte Britta Peters mit einem Salon in Augustfehn begonnen, bevor sie elf Jahre später nach Apen wechselte. Seit 2009 arbeiteten sie und ihr Team, zu dem fünf Angestellte gehören, am Standort Hauptstraße 131. Ende 2022 erfolgte der Umzug an die Hauptstraße 277 – von 100 auf 160 Quadratmeter Salonfläche. Fort- und Weiterbildungen, Kreativität und Neuem gegenüber stets aufgeschlossen sein – das ist für die Friseurmeisterin und ihr Team selbstverständlich.

Die Entscheidung, in einen Neubau zu investieren, sei richtig gewesen, ist sich Britta Peters sicher. Sie freut sich über eine wachsende Kundschaft und bekommt viel Lob für ihren modernen Salon. Ihr Team und sie, die – aufgrund guter Arbeitsplanung – vier Tage arbeiten und drei Tage frei haben, freuten sich riesig, an dem neuen Standort zu arbeiten.

Brauerei verkauft

Eine Veränderung gab es auch im Aper Ortskern: Die kleine Brauerei Hillthaler, die Rainer Wasserthal aus Roggenmoor und Sven Hillen aus Bad Zwischenahn betrieben, gibt es nicht mehr. Nebenberuflich hatten die Freunde seit Januar 2018 ihr eigenes Craftbeer gebraut und waren dann im Frühjahr 2021 mit ihrer kleinen Brauerei in die ehemalige Bäckerei Lamken Ecke Streichenstraße/Grüne Straße in Apen gezogen.

Untergebracht ist dort neben dem Dorfladen auch das Barbecue-Team Ammerland. Mit Simon Bulmahn und Janna Müller vom BBQ-Team arbeiteten die „Hillthaler“ schon länger zusammen und kümmerten sich bei zahlreichen BBQ- und gemeinsamen Veranstaltungen um den Getränkeservice. Doch weil die Nachfrage nach Craftbeer ständig stieg und immer mehr Aufgaben auf Wasserthal und Hillen zukamen, war das Ganze nebenberuflich nicht mehr zu stemmen. Die kleine Brauerei sollte verkauft werden und nach längerem Überlegen entschlossen sich Simon Bulmahn und Janna Müller, das Ganze zu Jahresbeginn 2023 zu übernehmen. Aus „Hillthaler“ wurde das Aper Brauhaus.

Angebot erweitert

Um die Brauerei kümmern will sich vor allem Simon Bulmahn, während seine Lebenspartnerin Janna Müller und künftig auch Mitarbeiter Tim Hempen sich federführend dem Barbecue und Grillen widmen. Denn Bulmahns und Müllers Firma, die inzwischen 31 Mitarbeiter hat und 2022 bei über 130 Veranstaltungen (Geburtstagsfeiern, Hochzeit, Firmenfeste etc.) für das Catering sorgte, boomt. Eingearbeitet in die Braukunst wird Bulmahn ab Februar von Sven Hillen, einem der „Hillthaler“, der hauptberuflich bei Aal-Bruns in Bad Zwischenahn tätig ist. „Wir wollen als Aper Brauhaus mit zwei Aper Landbieren starten“, sagt Bulmahn, der auch einen hauptberuflichen Bierbrauer einstellen will. Derzeit wird das neue Aper Brauhaus hergerichtet.

Beruflich neu orientiert hat sich der zweite „Hillthaler“ Rainer Wasserthal. Mit seinem künftigen Schwiegersohn Sören Eilers übernahm der Roggenmoorer die Küchengalerie im friesländischen Sande.


 

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