Mit Beamern und Laptops in die Zukunft

Mit moderner Technik in die Zukunft der Schule: Schulleiter Peter Röben und Bürgermeisterin Petra Lausch stellten im Sommer eine der neuen Digitaltafeln vor. Davon gibt es jetzt acht an der Edewechter Oberschule BILD: OBERSCHULE EDEWECHT

EDEWECHT - Gerade die Corona-Pandemie zeigt, dass auch Schulen neue Wege gehen müssen und die Digitalisierung nicht mehr weiter aufgeschoben werden darf. Nachdem die Edewechter Oberschule in den Sommerferien bereits acht Fachunterrichtsräume mit digitalen Tafeln ausgestattet hatte, möchte die Schule zeitnah weitere Projekte umsetzen. Beantragt wird die Anschaffung von zwölf Beamern und Leinwänden zur Ausstattung der Klassenräume. Dazu kommen 34 Laptops und sieben Mini-PCs.

„Die Oberschule ist bereits seit einigen Jahren sehr fortschrittlich digital unterwegs. Nach Glasfaseranschluss am Schulstandort, W-Lan in der gesamten Schule, einem ,Bring your own device’-Konzept und digitalen Klassenbüchern konnte nun die Digitalisierung über den Digitalpakt-Schule weiter vorangetrieben werden“, sagte Bürgermeisterin Petra Lausch bei der Vorstellung der Digitaltafeln.

Ein Großteil der Klassenräume der Edewechter Oberschule ist bereits mit Beamern und Leinwänden ausgestattet, womit das „Bring your own device“ (BYOD)-Konzept umgesetzt werden kann. Damit geht die Oberschule einen neuen Weg: Statt Smartphones in den Klassen zu verbieten, werden diese Geräte aktiv im Unterricht eingesetzt. Lediglich in zwölf Klassenräumen der Schule ist eine entsprechende Ausstattung noch nicht vorhanden. Das soll nun nachgeholt werden.

„Das BYOD-Konzept wird seit mehreren Jahren erfolgreich an der Schule gelebt“, teilt die Gemeinde mit. Um in allen Klassen zu gewährleisten, dass erarbeitete Ergebnisse adäquat präsentiert werden können, sei die Ausstattung der restlichen Räume sinnvoll und notwendig.

Um die Beamer und digitalen Tafeln zu bedienen und zu steuern, werden Laptops und PCs eingesetzt. Bisher sind unterschiedlichste Geräte im Einsatz, die nach und nach von regionalen Firmen gespendet worden waren. Problematisch sei hier die Administration, da verschiedene Betriebssysteme eingesetzt sind. Um die Bedienung für Lehrer und Schüler einfacher zu gestalten, beabsichtigt die Schule die Anschaffung von 34 identischen Laptops für die Steuerung der Beamer sowie sieben Mini-PCs zur Steuerung der Smart-Boards. Außerdem sollen alle Geräte mit der Online-Lernplattform i3-Lernhub ausgestattet werden, damit die vorhandene Technik noch effektiver genutzt werden kann.

Für die Anschaffung, Lieferung und Montage von zwölf Beamern und Leinwänden für die Klassenräume müsste im Haushaltsjahr 2021 ein Betrag in Höhe von 15 000 Euro eingeplant werden. Für die 34 Laptops und sieben Mini-PCs inklusive der erforderlichen Softwarelizenzen sind es 30 000 Euro. Die Gesamtkosten von rund 45 000 Euro können über den Digitalpakt Schule finanziert werden.

Der Schulausschuss der Gemeinde hat in seiner Sitzung am Dienstagabend die Zustimmung zu dem Antrag gegeben. Eine Entscheidung fällt am Dienstag, 22. September, im Verwaltungsausschuss.


 

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