Fiori Concertati

Vorfreude auf Daniel Sepec: Am 29. August ist der Violinist zweimal gemeinsam mit „Fiori Concertati“ in der Lambertikirche zu hören.    BILD: MARCO BORGGREVE

OLDENBURG/red – Das Ensemble Fiori Concertati ist an diesem Sonntag, 29. August, zu einem erneuten Auftritt in Oldenburg zu Gast und in Geiger Daniel Sepec wieder einen international renommierten Solisten gewinnen können, der mit der Kunst, seine verblüffende Virtuosität hinter einer immens breiten Palette an subtilen Ausdrucksnuancen zu verbergen, sein Publikum geradezu verzaubert. Der Auftritt in der Lambertikirche beginnt um 17 Uhr.
Dann erklingen Werke mit Solovioline von Johann Bernhard Bach, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann (unter anderem dessen anspruchsvolles „Pisendel-Konzert“).
Um doch um die pandemiebedingte Reduzierung des Platzangebots im eigentlichen Konzert auszugleichen, wird auch die Generalprobe um 14.30 Uhr öffentlich sein. Der Eintritt ist frei; kostenlose Zugangskarten gibt es im Informationszentrum „Markt17“ (Eingang gegenüber der ehemaligen Bremer Landesbank) und im Internet auf kgoldenburg.church-events.de. Zutritt nur nach der 3G-Regel (geimpft, genesen, frisch getestet).

Daniel Sepec

Daniel Sepec ist Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Solist trat er unter anderem mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Hofkapelle Stuttgart unter Frieder Bernius und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf.
Von 2010 bis 2014 unterrichtete er als Professor an der Hochschule für Musik in Basel; 2014 bekam er einen Ruf für eine Professur an die Musikhochschule Lübeck. Sein CD-Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur Spätromantik, wobei er jede Musik vorzugsweise auf den Instrumenten und im Stil ihrer Zeit interpretiert.

Fiori Concertati

Das solistisch besetzte Ensemble Fiori Concertati hat sich zur Aufgabe gemacht, klein und mittelgroß besetzte Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts zu neuem Leben erwecken und dabei der ständigen Wechselbeziehung zwischen Vokalem und Instrumentalem sowie zwischen Geistlichem und Weltlichem Rechnung tragen.
Sein Gründer und Leiter ist der gebürtige Wilhelmshavener Matthias Hengelbrock, der unter anderem für seine unterhaltsamen Ansprachen bekannt ist. Daher gilt die Generalprobe am frühen Nachmittag, in der es auch kurze Anmoderationen der kompletten Durchläufe geben wird, als eine attraktive Alternative zu dem Konzert am späten Nachmittag.


 

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