Aus Spielplatz wird Mehrgenerationenplatz

Artikel vom 12.09.2022

Christoph Koopmeiners

Wird zum Mehrgenerationenplatz umgestaltet: der ehemalige Spielplatz an der Katharinenstraße in Ahlhorn. Bild: Christoph Koopmeiners

Zum Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ in Ahlhorn gehört auch der ehemalige Spielplatz an der Katharinenstraße. Daraus wird ein Mehrgenerationenplatz.

Es tut sich was auf dem ehemaligen Spielplatz an der Katharinenstraße in Ahlhorn. Den ganzen Sommer über konnte dort nicht gearbeitet werden, weil es Lieferschwierigkeiten bei den Spielgeräten und beim Mobiliar gab.

Nun geht die Neugestaltung weiter. Die 2000 Quadratmeter große Fläche wird aber kein reiner Spielplatz für Kinder sein, sondern ein Mehrgenerationenplatz. „Wir wollen im Umfeld der Kapitän-Strasser-Straße einen Treffpunkt schaffen, der mehrere Generationen anspricht“, erklärt dazu Großenknetens Bauamtsleiter Sebastian Wedermann.

Der Mehrgenerationenplatz ist das Ergebnis eines Bürgerbeteiligungsverfahrens durch die Quartiersmanagerin Alexandra Kolozis. Sie begleitet das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ für den Ort Ahlhorn. So entstehen auf dem Mehrgenerationenplatz unter anderem eine Seilbahn, ein Drehteller, Hüpfplatten und eine Picknick-Zone.

Drei Leuchttürme

Das Projekt Mehrgenerationenplatz steht aber nicht für sich. Wedermann spricht von drei „Leuchttürmen“, die miteinander verbunden werden sollen. Nach seiner Darstellung sind von der Katharinenstraße alte und neue fußläufige Verbindungen zu einem noch nicht bestehenden Spielplatz im Bereich Mozartstraße/Beethovenstraße/Schulstraße sowie zur Freizeitanlage am neuen Jugendzentrum vorgesehen.

Für den künftigen Spielplatz hat die Gemeinde eine 854 Quadratmeter große Grünfläche am Ende der Beethovenstraße (Sackgasse) gekauft. Der Spielplatz soll eher kleinere Kinder ansprechen.

Für Jugendliche

Das erste Konzept für die Neugestaltung der Freizeitanlage am Jugendzentrum wird laut Wedermann nächste Woche der Gemeindeverwaltung präsentiert. Am 3. November soll es im Infrastrukturausschuss öffentlich vorgestellt werden. Mit Blick auf die Neugestaltung der Freizeitanlage gab es auch eine Umfrage unter Jugendlichen.

„Nur durch eine jugendgerechte Teilhabe können wir es schaffen, den Ort aufzuwerten und soziale Beziehungen zu stärken“, hatte Quartiersmanagerin Kolozis damals gesagt. Und der Bürgermeister: „Es gibt Ideen, auf die wären wir Erwachsenen nicht gekommen“, sagte Thorsten Schmidtke vor einigen Monaten.

Als Beispiele nannte er eine Soccer-Arena, einen Kletter-Parcours, eine Schaukel zum Chillen oder auch eine Graffiti-Stellwand. Mit dem Umbau der Fläche soll möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden.


 

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