Ortsgruppe besichtigt Bauhof

Artikel vom 20.07.2022

Mitglieder der Großenkneter Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen, der Linken und der Kommunalen Alternative sowie die Bauhofsleitung bei der Besichtigung des Bauhofes: (von links) Werner Abel (Bauhofsleiter), Lars Behm (Stellv. Bauhofsleiter), Uwe Behrens (Ortsgruppe Kommunale Alternative), Friedjof Ohms (Ortsgruppe Bündnis 90/Die Grünen), Eduard Hüsers (Fraktionssprecher Ortsgruppe Bündnis 90/Die Grünen), Bastian Lahrmann (Ortsgruppe Die Linke), Heidi Schilberg (Ortsgruppe Bündnis90/die Grünen). Bild: Dirk Faß

Bei einer Besichtigung des Bauhofes lernte die Großenkneter Ortsgruppe Grüne, Kommunale Alternative und Linke die Arbeit des Gemeindebauhofes kennen. Diskutiert wurde auch über Müllbeseitigung.

Um den Aufgabenbereich des Bauhofes der Gemeinde Großenkneten näher kennenzulernen, organisierte Heidi Schilberg, Ratsmitglied der Ortsgruppe Bündnis 90/Die Grünen, kürzlich ein Informationsgespräch mit Besichtigung. Werner Abel, Leiter des Bauhofes, und sein Stellvertreter Lars Behm gaben Einblicke in ihre Aufgabenfelder.

Zu ihren alltäglichen Pflichten gehören die Betreuung von 45 Kinderspielplätzen, die Pflege und Unterhaltung von Straßen und Wegen, Park & Ride-Anlagen, Ehrenfriedhöfen, Sport- und Parkanlagen. Dazu kümmert sich der Bauhof um Baustellensicherungen, Geschwindigkeitsmessungen, den Räum- und Winterdienst und die Beschilderung von Rad- und Wanderwegen. Laut Werner Abel ist der Bauhof das „Mädchen für alles“: So gibt er auch Unterstützung bei der Schädlings- und Seuchenbekämpfung. „Mit Respekt muss man anerkennen“, so Grünen-Fraktionssprecher Eduard Hüsers, „dass der Bauhof auf chemische Spritzmittel vollständig verzichtet und natürliche Verfahren bevorzugt. Das ist super für die Insektenvielfalt und unsere Umwelt.“

Um das weite Aufgabenfeld bewältigen zu können, verfügt der Bauhof über einen Maschinenfuhrpark. Bei der Besichtigung des Fuhrparks zeigten sich die Besucher erstaunt ob dessen Größe. Diskutiert wurde auch über die Vermüllung der Landschaft. Hier sei es ein Daueraufgabe, alle Müllbehälter und sonstige weggeworfene Gegenstände einzusammeln. Die Ortsgruppe versprach, öfter auf die Bedeutung einer sauberen Landschaft hinzuweisen. „Jedes Stück Plastik am Wegesrand ist ein Stück zu viel. Hier sollten alle Bürgerinnen und Bürger achtsam sein“, so Hüsers.

Aktuell gibt es auf dem Bauhof 16 Beschäftigte: 15 männliche und eine weibliche Kraft. Die Mitarbeiterin ist für die Pflege der Blumenbeete zuständig. Weitere Mitarbeiter sind als Handwerker, Rasenpfleger, Elektriker und Unimog-Fahrer für das Mähen der Wegeseitenränder und in der eigenen Reperaturwerkstatt tätig.


 

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