Edeka-Markt Sanft wird umgebaut

von Wolfgang Alexander Meyer

Freut sich auf den Umbau des Edeka Marktes an der Bloherfelder Straße: Inhaberin Antje Sanft. BILD:Wolfgang Alexander Meyer

Bauarbeiten dauern vom 22. Juli bis 2. September – Postfiliale schließt

BLOHERFELDE. (am) Er ist ein bisschen in die Jahre gekommen: Der Edeka-Markt in Bloherfelde kann auf eine lange Tradition im Stadtteil zurückblicken. Seit mehr als 50 Jahren gibt es den Verbrauchermarkt bereits. Doch seit der Eröffnung hat sich wenig getan in dem Gebäude. Das soll sich jetzt ändern.

„Wir wollen unser Angebot neu ausrichten, denn unsere Kunden sind vielfältig und haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse“, berichtet Inhaberin Antje Senft. Denn egal, ob Student, Familie oder Rentnerin, der Verbrauchermarkt an der Bloherfelder Straße 133 ist gefragt. „Deshalb wollen wir unser Angebot breiter aufstellen und die Verkaufsfläche erweitern“, sagt Sanft. Denn wenn es nach ihr geht, soll der Markt auch in den kommenden 50 Jahren Anlaufpunkt für die Kundschaft des Stadtteils sein.

Kosten: 1,2 Millionen

Und das wird einiges kosten. „Geplant sind Ausgaben von etwa 1,2 Millionen Euro“, berichtet die Inhaberin. Getragen wird dieser Betrag zum Teil von der Regionalgesellschaft Edeka Minden-Hannover. Einen weiteren Teil der Kosten für die Einrichtung, wie zum Beispiel Kühltruhen, wird Sanft übernehmen. Mit im Boot sind aber auch die Eigentümer des Gebäudes, in dem sich der Markt befindet.

Doch was genau soll sich in dem 1200 Quadratmeter großen Markt verändern? „Das gesamte Gebäude wird kernsaniert“, berichtet Michael Meyer, Einzelhandelsberater bei Edeka Minden-Hannover. Das fange an beim Fußboden, der komplett eingeebnet und neu gemacht werde. Darüber hinaus werde im gesamten Markt die Beleuchtung auf LED umgestellt, ein W-Lan-Netzwerk für die Kunden eingerichtet und auf eine gut leserliche elektronische Preisauszeichnung umgestellt.

„Die Obst- und Gemüse-Abteilung wird vergrößert und es wird mehr Kühlelemente geben. Außerdem sollen vier sogenannte Self-Scanning-Kassen eingerichtet werden, an denen die Kunden ihre Waren eigenständig abrechnen können. Damit haben wir bereits gute Erfahrungen in anderen Märkten gemacht“, berichtet Meyer weiter. Eine Unverpackt-Station dagegen sei nicht geplant. Insgesamt soll die Verkaufsfläche durch den Umbau erweitert werden, um den Kunden eine größere Auswahl bieten zu können.

Backshop ab 1. August

Für die Zeit des Umbaus vom 22. Juli bis zum 2. September steht der Markt den Kunden nicht zur Verfügung. „Das betrifft aber nicht alle Bereiche“, berichtet Sanft. Denn der Eingangsbereich sei erst vor einiger Zeit renoviert worden. Der dort befindliche Backshop soll möglichst ab dem 1. August wieder öffnen. „Die Bauarbeiter müssen sich ja versorgen können“, sagt die Inhaberin, die sich riesig auf den Umbau und die anschließende Wiedereröffnung freut. „Ich habe die ersten Entwürfe gesehen, auf die ich auch Einfluss genommen habe“, sagt Sanft.

Für Unmut bei den Kunden dürfte die Tatsache sorgen, dass die im Markt befindliche Post-Filiale im Markt zum 22. Juli geschlossen wird.


 

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