Kinder warten auf dem Lambertimarkt vergeblich auf Weihnachtsmann

Artikel vom 02.12.2021

Chelsy Haß

Der Weihnachtsmann ist seit Sonntag täglich ab 16 Uhr auf dem Lambertimarkt anzutreffen. Bild: Sascha Stüber

Auf dem Lambertimarkt in Oldenburg hatte der Weihnachtsmann am Sonntag einen holprigen Start. Viele Kinder warteten vor der Bühne auf ihn. Dabei war er schon wieder weg.

Zahlreiche Kinder haben am späten Sonntagnachmittag auf dem Oldenburger Lambertimarkt auf den Weihnachtsmann gewartet – dabei war der schon wieder weg.

Der bärtige Mann ist zwar ab dem ersten Adventssonntag täglich auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen. Allerdings wurden im Vorfeld unterschiedliche Angaben zur Uhrzeit gemacht.

Falsche Uhrzeit

Auf der Lambertimarkt-Bühne wies am Sonntag ein großes Schild darauf hin, dass der Weihnachtsmann um 17 Uhr kommen würde. „Dabei hat es sich jedoch um einen Fehler unsererseits gehandelt“, entschuldigt sich Michael Hempen, Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbands.

In den Vorjahren hätte der Weihnachtsmann oftmals ab 17 Uhr Kinderwünsche entgegen genommen und Erinnerungsfotos mit den Kleinen und Großen gemacht. In diesem Jahr wurde die Zeit jedoch auf 16 Uhr festgelegt. „Wir haben ein neues Programm aufgestellt, damit er keine Maske tragen muss und trotzdem den Abstand wahren und alle Kinder treffen kann“, erklärt Hempen.

Extra angereist

Die unklaren Informationen findet Christina Prehn „ärgerlich“. Mit ihren Enkeln war sie am Sonntag extra aus Elsfleth gekommen. Sie hatte an mehreren Stellen die falsche Uhrzeit gelesen und war davon ausgegangen, dass der Weihnachtsmann erst um 17 Uhr kommen würde. „Schon um zehn vor fünf standen viele Familien vor der Bühne und haben gewartet. Als der Weihnachtsmann schlussendlich nicht kam, haben einige von ihnen geweint und waren sehr traurig“, sagt sie. Im Nachhinein sei ihr erklärt worden, dass der Weihnachtsmann bereits eine Stunde zuvor da war. „Fehler passieren. Das ist blöd gelaufen“, sagt Prehn.

Noch bis zum 22. Dezember ist der Weihnachtsmann täglich auf dem Lambertimarkt anzutreffen, sollte er denn bis zum Schluss geöffnet bleiben. „Wir freuen uns wahnsinnig, dass wir den Weihnachtsmann in diesem Jahr bei uns begrüßen dürfen“, sagt Hempen. Er hoffe, dass der Schaustellerverband den Kindern mit der Aktion auch weiterhin noch Freude bereiten kann.


 

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