Sportlich ging es für Emder Schüler in die Sommerferien

Artikel vom 18.07.2022

Dirk De Vries

Diesmal mussten auch der jüngste Jahrgang an den Start: Und die hatten in den vergangene Wochen viel trainiert, damit sie im Drachenboot auch alle schön den Takt hielten. Bild: Dirk de Vries

Am Max-Windmüller-Gymnasium (Max) standen vor den Sommerferien wieder die Drachenboot-Wettkämpfe auf dem Plan. Nach zwei coronabedingten Ausfällen hatten alle viel Spaß bei der Regatta auf dem Larrelter Tief.

Gelungener Schulabschluss am Max-Windmüller-Gymnasium. Am Gymnasium? Nein! Sondern auf dem Kanal „Larrelter Tief“ bei den Berufsbildenden Schulen II. Denn dort fanden die Drachenboot-Wettkämpfe der Schule für die Jahrgänge 5 bis 10 statt. Und eins war auf dem Wasser und an der Anlegestelle der Boote klar: Die Mehrheit der Schüler hatte jede Menge Spaß.

Oder waren genauso angetan wie ihr Schulleiter Frank Tapper. Das sagte er nämlich im Gespräch mit der Sportredaktion. „Ich bin total begeistert, dass wir diesen Wettkampf nach zwei Jahren Pause wegen der Corona-Pandemie wieder stattfinden lassen können.“ Auch er sah in den vielen fröhlichen Gesichtern der Schüler, dass sie sichtlich Spaß an der Veranstaltung hatten. Ob das an den etwas anderen Unterrichtsstunden lag, ließ er allerdings schmunzelnd offen.

Zum ersten Mal gingen auch die Jahrgangsstufen fünf bis sieben an den Start. Und die Jüngsten im Drachenboot zeigten, dass sie in den vergangenen Tagen fleißig trainiert hatten. Der Takt stimmte, die Strecke schafften sie auch alle und die Zeiten konnten sich sehen lassen. Unterstrichen wird das einmal mehr in den Finals. Zwischen dem Siegerboot der 10. Klasse (10c) und dem Boot der 5. Klasse (5a) lagen gerade einmal acht Sekunden. Dass die 5a den Takt anscheinend spielend ins Boot brachte, zeigt auch der Vergleich mit dem Drachenboot der 7. Jahrgangsstufe: Die 7c war nur 17 Hundertstel schneller - das lässt die Max-Sportlehrer hoffen, auch in Zukunft bei der Emder Hafenmeile auf dem Delft starke Bootsbesatzungen stellen zu können.

Ansonsten hatte Tapper für den Tag gutes Wetter „bestellt“ und anscheinend kam seine Bestellung pünktlich an. Zwischendurch wurde es sehr warm, doch alles in allem waren die Temperaturen gut für die Rennen auf dem Larrelter Tief. Eine, die für einen reibungslosen Start der Boote sorgte, war Sophie Ammersken aus dem 12. Jahrgang. Sie moderierte das Geschehen auf der Ziellinie, ermahnte ihre als Steuerleute agierende Lehrer, doch endlich und pünktlich ins Boot zu steigen und sagte immer an, welcher Jahrgang dran war. Da mussten hin und wieder Schülerinnen und Schüler die Beine in die Hand nehmen, um den Zeitplan der Veranstaltung einzuhalten.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, da waren sich alle einig. Und das Max kann zudem auf Unterstützer bauen. „Wir möchten uns als Schule noch einmal ganz herzlich bei der DLRG und dem Sponsor Sparkasse Emden bedanken“, sagte Kai Gembler. Vor allem hat auch der Drachenboot-Verein Cassens zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. „Wir durften ihr Drachenboot benutzen“, so Gembler. Und ohne die ganz Altgedienten geht es auch nicht, denn ein Steuermann fiel auf: Werner Gluns war einmal mehr mit viel Engagement dabei, obwohl er längst in Rente ist. Es hat auch ihm „jede Menge Spaß“ gemacht.

DIE FINALE

Rennen 31 5a 01:13,44 6b 01:12,51 Rennen 32 7c 01:13,61 8d 01:08,04 Rennen 33 9b 01:16,33 10c 01:05,90 Rennen 34 Oberstufe 01:08,97 Lehrer 01:09,77


 

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