SSV-Kader nimmt Formen an

VON FABIAN SPECKMANN

Hinter der Zukunft von Torjäger Tim van den Schepop steht ein Fragezeichen. Der Angreifer möchte Profi werden. FOTO: SPECKMANN

Jeddeloh. Die Fußballer des SSV Jeddeloh schalten zunehmend in den sportlichen Alltagsmodus. Zwar  steht die laufende Regionalliga-Spielzeit vor dem Abbruch, doch die Verantwortlichen arbeiten auf und neben dem Rasen mit zunehmender Intensität.
Während Trainer Oliver Reck seine Kicker seit einigen Tagen in Kleingruppen zum gemeinsamen Üben empfängt, bastelt Sportchef Ansgar Schnabel mit Hochdruck am Kader der neuen Spielzeit und das erfolgreich. Der Tabellenfünfzehnte hat mit nahezu allen Leistungsträgern verlängern können. Das größte Fragezeichen steht hinter der Zukunft von Torjäger Tim van den Schepop.
„Es war unser Wunsch, in dieser Situation den Kern der Mannschaft weitestgehend zusammen zu halten“, sagt Ansgar Schnabel, dessen Fokus sich jetzt zunehmend auf die Verpflichtung weiterer Zugänge richtet. Zuvor allerdings hatte er Signaturen von gleich neun Spielern eingeholt. Priorität hatte dabei Mannschaftskapitän Kevin Samide. Seit 2016 schnürt der 31-jährige Mittelfeldspieler die Fußballschluffen für denn Ammerländer Regionalligisten und gilt hier als nahezu unverzichtbar. Samide ist nicht nur auf dem Rasen in der Führungsrolle, sondern auch in der Kabine.
Er hat genaus um zwei Jahre bis 2022 verlängert, wie Shaun Minns, Mario Fredehorst und SSV-Urgestein Julian Bennert. Ein weiteres Jahr gehören Thorsten Tönnies, Felix Bohe, Patrick Papachristodoulou, Julius Zaher und Bastian Schaffer dem Kader an. Darüber hinaus standen bereits Niklas von Aschwege, Michel-Leon Hahn, Muhittin Bastürk, Thilo Töpken und Bent Janßen unter Vertrag.
Offen ist, ob auch Torjäger Timvan de Schepop bleibt. Sein Vertrag läuft, auch bedingt durch das vorzeitige Saisonende, aus. Er hofft auf ein Engagement in der 3. Liga. Dem Vernehmen nach gab es auch lose Kontakte und den einen oder anderen Interessenten, noch allerdings hat er nirgends unterschrieben. Anders übrigens als Daniel Kossenjans, der als neuer Torwarttrainer die Riege der Übungsleiter verstärkt.


 

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