Friesland

Letzter Abschnitt im Nordsee Park Dangast folgt

geschrieben von Michael Tietz

Der Appartementkomplex „Nordsee-Idyll“ im Zentrum des Nordsee Park Dangast wurde zuletzt fertiggestellt und bietet 35 Wohneinheiten. Im ersten Gebäudeteil vorn links im Bild soll noch ein Gastronomiebetrieb eröffnet werden, für den derzeit nach einem Betreiber gesucht wird. Der Brunnen vor dem DangastHaus wurde erhalten und der umliegenden Bebauung angepasst. Foto: Michael Tietz

alle Appartementhäuser stehen nun für Feriensaison zur Verfügung – In Kürze auch Baubeginn in Sandkuhle




Dangast.
Noch vor Herbst dieses Jahres soll mit den Bauarbeiten zum letzten Abschnitt des Projektes „Nordsee Park Dangast“ begonnen werden, der den Bau von insgesamt 45 Ferienhäusern im Bereich der Sandkuhle vorsieht. „Die Planung ist weitgehend abgeschlossen, die Bauanträge liegen vor“, berichtete jetzt Andrea Peters vom Unternehmen Peters Wohnbau. Derzeit steht der finale Beschluss der politischen Gremien noch aus, doch sobald der Bebauungsplan rechtskräftig ist, soll es losgehen, betonte Andrea Peters.

Denn die Nachfrage nach den Immobilien in Dangast ist enorm, wie sie weiter berichtet: Fast alle Wohneinheiten auch des letzten Projektabschnitts sind bereits verkauft oder reserviert, ohne dass überhaupt mit deren Bau begonnen wurde. „Derzeit sind noch vier der größeren Häuser zu haben“, verrät die Unternehmerin, es handelt sich dabei um die geplanten Häuser am Hang zur Saphuser Straße, „die sich auch zum dauerhaften Wohnen eignen.“

Rezeption und Büro im DangastHaus

Abgeschlossen sind seit Anfang des Jahres die Arbeiten im vorderen Bereich des Nordsee Parks, wo in den vergangenen Jahren in drei Abschnitten mehrgeschossige Appartementhäuser gebaut wurden. Letzter Wurf war dabei das Gebäude im Zentrum des Geländes, wo sich früher das Kursaalgebäude der Anlage Deichhörn befand. Erhalten geblieben ist das Dangast-Haus, das jetzt unter anderem als Rezeption für den gesamten Nordsee Park dient. „Hier haben wir nun deutlich mehr Platz und sind für die Gäste besser erreichbar, weil wir zentral in der Anlage liegen“, betont Andrea Peters. Ebenfalls erhalten wurde der kleine Brunnen vor dem Gebäude, der auch weiterhin als Anziehungspunkt auf dem Plaza dient.


Nicht ganz ohne Stolz berichtet Andrea Peters, dass alle Wohnungen im gesamten Objekt bereits verkauft sind, in der Regel werden sie als Ferienobjekte genutzt – zu einem gewissen Anteil können die Appartements aber auch zum Dauerwohnen genutzt werden. „Der Erfolg hat uns Recht gegeben“, bilanziert Andrea Peters, „trotz aller Unkenrufe sind wir genau in dem Rahmen geblieben, den die Politik vorgegeben hatte und die Nachfrage war groß. Es gab offenkundig einen Bedarf für das Angebot, das wir hier neu geschaffen haben. Und wir sprechen damit eine für Dangast ganz neue Zielgruppe an.“

Wenn auch der letzte Abschnitt unten in der Sandkuhle realisiert ist, sind in Summe 680 zusätzliche Betten entstanden. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 40 Millionen Euro. Das Projekt war dabei nicht unumstritten, eine Initiative hatte lange versucht, die Bebauung des früheren Deichhörn-Geländes zu verhindern. Von „Ausverkauf“ war dabei gesprochen worden, die Sorge, Dangast könne „gesichtslos“ und „beliebig“ werden, groß.

Doch die Investoren sehen sich in ihrem Kurs bestätigt: „Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen, von den Käufern und den Feriengästen gleichermaßen“, betont Andrea Peters. Für sie selbst ist das Haus „Nordsee-Idyll“, das zuletzt gebaut wurde, der krönende Abschluss der Anlage. „Dort haben wir bewusst noch einmal andere farbliche Akzente gesetzt und die Lobby mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.“ Im Erdgeschoss des Gebäudes soll demnächst noch ein Bistro-Restaurant eröffnet werden, dafür wird noch ein Betreiber gesucht.
Denn entgegen der ursprünglichen Planung war vor gut zwei Jahren entschieden worden, auch das frühere Kursaalgebäude mit Gastronomie abzubrechen, da eine Sanierung des alten Klinkergebäudes nicht wirtschaftlich war. Auch die daraufhin veränderte Planung hatte die Zustimmung der Politik bekommen.


„Die Zusammenarbeit mit der Stadt und mit der Kurverwaltung war jederzeit sehr konstruktiv“, betont Andrea Peters, und die Beteiligten hätten sich als verlässliche Partner erwiesen: „Wir haben das realisiert, was bereits vor acht Jahren präsentiert worden ist.“ Eine gute Lösung sei zudem mit Blick auf die noch ausstehende Bebauung in der früheren Sandkuhle gefunden worden. Dort waren im vergangenen Winter die Altlasten, die nach früherer Müllverklappung an der Kuhlenkante im Boden schlummerten, vollständig entfernt worden.

 

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