200 Jahre auf dem richtigen Kurs

Gute Laune auch bei norddeutschem Schmuddelwetter: Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) gratulierte dem Vorstandsvorsitzender Jan Müller zum 200. Firmengeburtstag.    BILD: PINKALL

BRAKE – „200 Jahre Firmengeschichte – das gibt es in Niedersachsen wirklich nicht allzu oft.“  Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gratulierte am Mittwoch in Brake zum runden Geburtstags des Unternehmens J. Müller. Dort sind an den Standorten  Brake und Bremen 470 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz beträgt 110 Millionen Euro.

Festakt im Livestream

Der Festakt war unter Pandemiebedingungen klein gehalten, viele Zuschauer verfolgten das Geschehen aber in einem Livestream.  Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. Müller AG, diskutierte mit Weil und Bürgermeister Michael Kurz  über die Geschichte des Unternehmens und Zukunftspläne.  „Wir sind stolz und dankbar, auf eine so lange Firmentradition zurückblicken zu können“, sagte Jan Müller, der das Unternehmen in sechster Generation leitet.
Sein Unternehmen zeichne   die Kundennähe, eine  weltoffene Bodenständigkeit und die   hanseatische Verlässlichkeit aus. Wichtig sei außerdem das eng verflochtene Netzwerk familiärer, freundschaftlicher und kollegialer Beziehungen und  die zum Teil über Generationen bestehenden vertrauensvollen Geschäftsverbindungen. Besonders dankte  Jan Müller auch  dem Engagement seiner  Mitarbeiter.

Unternehmen mit Bedeutung

Bürgermeister Michael Kurz betonte die Bedeutung des Unternehmens J. Müller für die Stadt Brake. „Es ist  nicht nur  ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein  wichtiger Steuerzahler“, sagte er. Die Firma habe sich allen Herausforderungen der Zeit  gestellt und sich stets erfolgreich angepasst. „J. Müller  ist außerdem ein hervorragender Botschafer für die Stadt und das Land Niedersachsen“, sagte er.
Das Land ist durch die eigene Hafengesellschaft  N-Ports eng mit dem Standort Brake verbunden. Umso wichtiger ist die Zukunftsfähigkeit des Hafens. Dazu gehöre auch die Vertiefung der Weser, sagte  Ministerpräsident Stephan Weil.
Auch Michael Kurz sprach sich für  eine Vertiefung der Wasserstraße aus. Es gäbe auch Widerstand in der Wesermarsch gegen das Projekt – diese Bedenken müsse man ernst nehmen und Schnittmengen suchen. Das Projekt so umsetzen, dass es für alle passt – das  ist auch Weil wichtig. Man müsse die Belange von Ökonomie und Ökologie abwägen.


 

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