Erfolgsgeschichte soll weiter gehen

Artikel vom 24.08.2022

Eyleen Thümler

Der diesjährige Heimatsommer ist erfolgreich beendet. Auch im nächsten Jahr möchten Klaus und Mitzi Brunke die Veranstaltung ausrichten. Bild: Archiv/Reiprich

Der diesjährige Nordenhamer Heimatsommer ist vorbei. Die Veranstalter Mitzi und Klaus Brunke ziehen ein positives Fazit – und blicken bereits in die Zukunft.

Tolles Wetter und viele Besucher – so lässt sich der diesjährige Nordenhamer Heimatsommer auf der Veranstaltungsfläche am Unionpier zusammenfassen. „Wir sind wirklich zufrieden“, sagt Klaus Brunke, der den Sommergarten gemeinsam mit seiner Frau Mitzi ausrichtet. Die Schausteller hatten die vierwöchige Veranstaltung im Coronajahr 2020 ins Leben gerufen, um die fehlenden Einnahmen auszugleichen und den Leuten zumindest ein wenig Abwechslung bieten zu können. Damit trafen sie ins Schwarze. Die Nordenhamer freuten sich über die Idee und nahmen den Heimatsommer gut an, sodass er in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgerichtet wurde.

Anfängliche Bedenken

Zu Beginn der diesjährigen Veranstaltung waren sich Mitzi und Klaus Brunke nicht sicher, wie es diesmal laufen wird. Nachdem sie 2020 nahezu überrannt wurden, nahm die Nachfrage im vergangenen Jahr deutlich ab. „Das lag aber auch am schlechten Wetter“, ist Klaus Brunke überzeugt. Doch ob sich der Negativtrend fortsetzt, wussten die beiden nicht. Da es nun so gut wie keine Coronabeschränkungen mehr gibt und auch alles andere wieder möglich ist, hatte das Paar Bedenken, dass die Leute eher andere Veranstaltungen besuchen werden.

Doch die Bedenken bestätigten sich nicht. Der diesjährige Heimatsommer lockte erneut viele Besucher an. „Unser Glück war natürlich, dass das Wetter größtenteils mitgespielt hat“, sagt Klaus Brunke. Vor allem an den Wochenenden zog es somit viele Nordenhamer an den Weserstrand. „Nur am letzten Wochenende haben wir mit einem etwas größeren Ansturm gerechnet“, gibt Mitzi Brunke zu. „Wir dachten, dass die Leute den Heimatsommer dann nochmal richtig ausnutzen. Doch die Besucherzahlen blieben hinter unseren Erwartungen.“

Gutes Gefühl

Nichtsdestotrotz haben die Brunkes den diesjährigen Heimatsommer mit einem guten Gefühl beendet. Und schon jetzt blicken sie auf die nächsten Jahre. „Wenn die Stadt zusagt, dann möchten wir den Heimatsommer auch zukünftig gerne ausrichten“, sagt Klaus Brunke. Denn auch unabhängig von der Pandemie gebe es für die Schausteller immer ein kleines Sommerloch, das sich durch die Veranstaltung gut ausgleichen lasse.

Im nächsten Jahr – wenn es der Terminplan der beiden zulässt – soll es dann auch wieder die Möglichkeit zur Verlängerung geben. „In diesem Jahr hätten wir den Heimatsommer gerne noch etwas länger geöffnet, das Wetter hätte uns in die Karten gespielt“, sagt Mitzi Brunke. Da die Schausteller aber schon für einen anschließenden Markt zugesagt hatten, war eine Verlängerung dieses Mal von Anfang an ausgeschlossen. „Mal schauen, wie die Termine im nächsten Jahr fallen. Wenn dann alles passt, könnten wir uns auf jeden Fall vorstellen, spontan noch etwas Zeit dranzuhängen“, sagt Klaus Brunke.


 

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