Kissen für die Palliativstation

Spende für die Palliativstation des St.-Bernhard-Hospitals.  Kissenübergabe (von links): Christine Wilhelm, Dr. Anemone Finck, Birgit Eden und Anke Rößler. BILD: Maxi Krahl

Brake. Anke Rößler und Birgit Eden haben Nackenkissen an die Palliativstation des St.-Bernhard-Hospitals gespendet. Die liebevoll in Handarbeit genähten Kissen wurden  an Dr. Anemone Finck und  Christine Wilhelm übergeben. Die weichen Kissen mit ganz unterschiedlichen Motiven und Farben sind für Palliativpatientinnen und -patienten bestimmt, die als Geschenk überreicht werden.  Anke Rößler, die leidenschaftlich gerne näht, hörte von dem Nancys-Heart-Pillow-Project aus Dänemark und berichtete ihrer langjährigen Freundin Birgit Eden davon. Gemeinsam überlegten sie, wie man so etwas für Braker Palliativpatienten umsetzen könnte. 

Birgit Eden, die für den ambulanten Hospizdienst tätig ist, organisierte über die Diakonie den Stoff und das Material. Das Material ist für Allergiker geeignet und die Nackenkissen können mit der Hand gewaschen werden. Die beiden möchten mit den Kissen schwerstkranken Menschen eine Freude machen, ihnen zeigen, dass es Menschen gibt, die in dieser Lebensphase ehrenamtlich für sie nähen. Dr. Anemone Finck, leitende Ärztin, und Christine Wilhelm, Stationsleitung der Palliativstation, nahmen die Spende dankend entgegen und zeigten sich glücklich über so viel ehrenamtliches Engagement: „Wir möchten uns bei Frau Rößler und Frau Eden für die mit viel Liebe und Professionalität genähten Kissen im Namen unserer Patientinnen und Patienten ganz herzlich bedanken.“ Für weitere Kissen suchen Anke Rößler und Birigt Eden noch weitere Ehrenamtliche. Wer nicht nähen kann, kann zum Beispiel stopfen. Freiwillige können sich   unter ?04401/706549 mit den beiden Frauen in Verbindung setzen. 

Anfang 2019 eröffnet 

Die Palliativstation im St.-Bernhard-Hospital wurde Anfang 2019 eröffnet und nimmt Patienten auf, die aufgrund einer schweren unheilbaren Erkrankung einer stationären palliativmedizinischen Versorgung bedürfen. Die Station umfasst fünf Betten in einem Einzelzimmer und zwei Doppelzimmern und ermöglicht die Behandlung in wohnlicher Umgebung.


 

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