Ein Leuchten, das locken soll

Mit ihrem gedämpften inneren Licht soll die St.-Matthäus-Kirche abendliche Besucher einladen. BILD: DENNIS WEISS

RODENKIRCHEN –  Warm und anheimelnd leuchtet es jetzt abends in St. Matthäus Rodenkirchen. Es ist ein inneres Leuchten, das die Bürger einladen soll, einmal wieder in ihre schöne Kirche zu kommen.

„Mit dem neuen Licht wollen wir zeigen, dass wir alle Rodenkircher einladen, sich in ihre Kirche zu setzen“, sagt Ingo Horstmann, der Vorsitzende des Bauausschusses des Kirchenrates. „Das ist der richtige Weg.“

Schon vor mehreren Jahren hatte der Kirchenrat Geld für die neue Beleuchtung gesammelt und im vergangenen Sommer beschlossen, das Projekt anzugehen. Zunächst hatten die Ehrenamtlichen überlegt, die Kirche – wie andere schöne Gotteshäuser auch – von außen anzustrahlen. Doch in ihren Diskussionen kamen sie zu dem Schluss, dass eine Beleuchtung von außen den Abstand zu den Bürgern eher vergrößern würde.

Deshalb kamen sie überein, auf indirektes Licht innerhalb der Kirche zu setzen. So statteten sie alle zwölf Fenster mit LED-Leuchten aus, nur das hinter dem Altar nicht. Für den Einbau war die 29-jährige gelernte Mechatronikerin Wiebke Horstmann zuständig, die Tochter des Bauausschussvorsitzenden. Die Leuchten können mit wechselnden Überbauten versehen werden – im Advent etwa mit Schwibbögen. Die Gäste der abendlichen Lesungen in der Bibel waren die Ersten, die das neue Leuchten erleben durften.

Im nächsten Herbst sollen die Lesungen wieder aufgenommen werden.

Licht in dunkle Ecken

Dann sollen auch Außenleuchten angebracht werden, kündigt Ingo Horstmann an – aber keine, die die Kirche anstrahlen, sondern solche, die mit gedämpftem Licht dunkle Ecken rund um das Gotteshaus erleuchten – etwa am Gemeindehaus. 

Das soll mögliche Ängste von abendlichen Kirchenbesuchern zerstreuen.

Etwa 2500 Euro sind bislang für die Innenbeleuchtung ausgegeben worden. Für das Gelände rund um die Kirche ist noch etwas Geld übrig, sagt Ingo Horstmann.


 

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