Mit einzigartigem Profil punkten

Nach Abschluss des umfangreichen Auswahlverfahrens in Großenmeer zeigten sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Image- und Standortmarketing Wesermarsch“ zufrieden mit dem Ergebnis.     BILD: WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

WESERMARSCH - Die Wesermarsch soll zu einer Marke werden. Ein weiterer wichtiger Schritt dahin hat jetzt stattgefunden. Die von Landrat Thomas Brückmann, den Bürgermeistern der kreiseigenen Städte und Gemeinden sowie der Wirtschaftsförderung Wesermarsch eingesetzte Arbeitsgemeinschaft (AG) Image- und Standortmarketing Wesermarsch hat die Oldenburger Agentur Ideendirektoren zur Begleitung dieses Prozesses ausgewählt.

Dem ging ein mehrstufiges Auswahlverfahren voraus. Die abschließende Auswahlrunde fand im Event- und Gasthaus Großenmeer statt, wo die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten. Drei Finalisten waren in einem dreistufigen Auswahlverfahren ausgewählt worden. Diese bekamen die Gelegenheit, ihre Konzeptideen und Vorschläge zu präsentieren.

Anschließend bewertete die AG die Ideen der Agenturen und entschied sich gemeinsam für den Gewinner. „An der Abschlussrunde haben drei hochkarätige Agenturen teilgenommen, deren Angebote die AG überzeugt hatten,“ sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung We-sermarsch, Nils Siemen. Dennoch sei am Ende das Ergebnis eindeutig ausgefallen.
Um den Wirtschaftsstandort Wesermarsch im zunehmenden Wettbewerb der Regionen zu etablieren und das Profil zu stärken, war Ende 2019 die interdisziplinär und interkommunal besetzte AG gegründet worden. Die Koordination der Aktivitäten erfolgt durch die Wirtschaftsförderung. Die AG-Teilnehmer vertreten unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche aus der Wesermarsch wie Wirtschaft, Handwerk, Verwaltung, Familienservice, Bildung, Tourismus und Kultur. Das Ziel lautet, ein abgestimmtes und einheitliches Standortmarketingkonzept für die Wesermarsch zu entwickeln.

Die Gruppe hat sich in den vergangenen Monaten regelmäßig getroffen und in verschiedenen Workshops die Vorarbeit zur Erstellung des Konzeptes geleistet. „Die Corona-Pandemie ist natürlich auch an uns nicht spurlos vorbeigegangen. Dank Online-Konferenzen konnten wir unsere Treffen auch während des Lockdowns fast wie gewohnt fortführen,“ sagt Helke Brandes von der Wirtschaftsförderung.

Das Projekt „Image- und Standortmarketing“ wird im Rahmen der Kreisentwicklung Wesermarsch finanziert. Das Kreisentwicklungskonzept wurde vor einigen Jahren durch den Kreistag initiiert. Es setzt sich mit den Risiken und Chancen des demografischen Wandels auseinander und sieht Maßnahmen vor, um den Landkreis Wesermarsch zukunftsfähig zu gestalten.

Das Projekt wird der Kreisentwicklungsthemensäule „Arbeit & Wirtschaft“ zugeteilt und ist zudem mit den Säulen „familienfreundliches Wohnen und Leben“, „Digitalisierung“ sowie „Inklusion & Teilhabe“ verzahnt.
Um das Konzept abzuschließen, wird die AG zusammen mit den Ideendirektoren die nächsten Schritte planen. Die Umsetzung einer ersten Pilotmaßnahme ist für die erste Jahreshälfte 2021 vorgesehen.


 

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