Neues wagen mit dem Mühlenwochenende 2.0

Artikel vom 10.01.2022

Henning Bielefeld

Auch das Mühlenwochenende 2.0 wird Kleinkunst auf dem Gelände bieten. Bild: Kerstin Seeland

Die Seefelder Mühle plant einen Ersatz für ihr Mühlenwochenende. Konzerte soll es wegen Corona nach dem jetzigen Stand nur von März bis September geben.

Für viele war es ein fester Termin an den Pfingstfeiertagen: das Mühlenwochenende in Seefeld. Doch damit ist in diesem Jahr endgültig Schluss – aber nicht wegen Corona. Sondern weil das Mühlenteam etwas Neues wagen will: das Mühlenwochenende 2.0.

Neues Format

Aus dem bekannten und beliebten, aber in die Jahre gekommenen Kultur- und Kunsthandwerkermarkt soll ein Markt der Nachhaltigkeit werden, der sich das ländliche Kulturzentrum seit einigen Jahren besonders verpflichtet fühlt. Und auch das Pfingstwochenende müssen die Mühlenfreunde dafür nicht mehr vormerken, sondern Sonnabend, 18., und Sonntag, 19. Juni. Jeweils von 10 bis 18 Uhr bieten Stände aus der Region ihre Erzeugnisse an. Dabei müssen sie wenigstens eine dieser Kriterien-Kombinationen erfüllen:regional und bio,regional und ressourcenschonend produziert,bio und Fair Trade,bio und ressourcenschonend produziert,verpackungsfrei und regional und ressourcenschonend produziert oderverpackungsfrei und bio.

Das Team der Seefelder Mühle erwartet jetzt Anmeldungen. Es soll auch Mitmachangebote, Musik und Theater im Mühlengarten geben. In den beiden vergangenen Jahren war das Mühlenwochenende wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

Corona hat auch im Januar und Februar ein Programm auf Sparflamme zur Folge. So ist für Freitag, 14. Januar, ein Kinotag mit Kinderfilm ab 16 Uhr und Erwachsenenfilm ab 18 Uhr vorgesehen. Interessant zu werden verspricht die Ausstellung „Ich flechte, also bin ich“, die am Freitag, 28. Januar, ab 18 Uhr, eröffnet wird. Geschaffen wurden die Arbeiten von der nigerianischen Künstlerin Ngozi Schommers.

Fisch & Schipps

Ab Sonntag, 6. März, findet auch regelmäßig am ersten Sonntag im Monat der Landfrauenmarkt statt. Steinbildhauer-Seminare mit Ivo Gohsmann sind vom 26. bis 29. Mai und vom 1. bis 3. Oktober geplant. Von März bis September soll es wieder Konzerte geben. Unter dem Motto „Fisch & Schipps“ bieten Tammo Poppinga und Theo Gerdes am Sonnabend, 11. März, ab 11 Uhr ein maritimes Vortragsprogramm mit Texten und Liedern auf Hoch- und Plattdeutsch, eine Woche später folgt ab 10 Uhr ein Songs’n’Slam-Frühstück mit neuen plattdeutschen Liedern und Texten zu regionalem Essen. Das Duo Hübner/Schönfelder gastiert am Sonnabend, 27. März, 20 Uhr, mit Cello und Piano zwischen Folk, Klassik und Filmmusik.

Chansons mit Mon Mari et Moi folgen am Donnerstag, 19. Mai, ein Folk-Rock-Konzert mit Jai Larkan am Donnerstag, 21. Juli, sowie Zigeunermusik und Flamenco mit der Band Tzigan am Freitag, 29. Juli. Nach langer Pause kommt auch die Band Le Clou mit ihrer Cajun-Musik wieder: am Freitag, 12. August. Klezmer mit goraSon aus Bremen schließt die Reihe der Konzerte am Freitag, 23. September, ab.


 

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