Urlaub: Boom auf dem Weser-Radweg erwartet

Die besonderen Vorteile des Radweges entlang der Weser liegen insbesondere in der landschaftlichen Vielfalt. BILD: Archiv

WESERMARSCH – Für den Radtourismus auf dem Weser-Radweg erwartet die InfoZentrale Weser-Radweg aufgrund der Corona-Krise  eine besonders starke Nachfrage. Obwohl in den Monaten März und April der Radtourismus durch die Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen sei, könne jetzt ein hohes Interesse von Radtouristen an Deutschlands beliebtesten Radwanderweg festgestellt werden. 

Der Geschäftsführer der InfoZentrale Weser-Radweg, Ralf Rüdiger Heinrich, sagt: „Bedingt durch die weltweiten Reise- und Gesundheitsbeschränkungen wird der Deutschland-Urlaub einen Boom erleben – die Weser-Region wird zahlreiche neue Gäste begrüßen können.“

Die besonderen Vorteile des Radweges entlang der Weser liegen insbesondere in der landschaftlichen Vielfalt, die von der Mittelgebirgslandschaft des Weserberglandes bis zur Nordsee reicht. Eine gute radtouristische Infrastruktur auf über 500 Kilometer Streckenlänge ohne nennenswerte Steigungen und auf gut befahrbaren Wegen zeichnet den Radweg aus. Im Weserbergland erlebt der Radtourist eine vielfältige Flusslandschaft mit Burgen und Schlössern, historischen Fachwerkstädten sowie Märchen- und Sagengestalten. An der Porta Westfalica bei Minden geht es dann gemeinsam mit der Weser in die norddeutsche Tiefebene. Über die Freie Hansestadt Bremen und entlang der Unterweser führt die Reise weiter durch die Wesermarsch  bis zur Nordsee mit ihren Seehäfen und Küstenbadeorten. Derzeit sind noch freie Kapazitäten bei den Hotels, Pensionen und Privatvermietern verfügbar. Es wird jedoch empfohlen, rechtzeitig die Unterkünfte zu buchen. Radtouristen können auf dem Weser-Radweg ihr Smartphone als aktuelles Navigationsgerät einsetzen und umfangreiche Informationen während der Radtour abrufen.

Informationen über Übernachtungsangebote sowie touristische Attraktionen

Die „Weser-Radweg-App“, die eine Kartendarstellung der Haupt- und Alternativstrecken des Radweges enthält, zeigt den Radtouristen mit einem Blick den aktuellen Standort als auch die weitere Wegeführung. Ein „Verfahren“ ist nicht mehr möglich. Darüber hinaus kann sich der Radtourist über ca. 200 Übernachtungsangebote in Hotels, Pensionen und bei Privatvermietern sowie Gastronomie mit detaillierten Angaben informieren. Die App ist kostenlos im Apple Store und bei Google Play erhältlich. 

Wer lieber mit Karte und Informationen in gedruckter Form unterwegs ist, für den gibt es das Servicebuch „RADgeber 2020“ mit Informationen über radfahrerfreundliche Übernachtungsangebote, Campingplätze, touristische Attraktionen sowie Veranstaltungshinweisen. Die offizielle Karte zum Weser-Radweg ergänzt mit 42 Kartenblättern und Kurzportraits der Orte von Hann. Münden bis Cuxhaven den RADgeber. 

Herausgeber von Karte und RADgeber ist die InfoZentrale Weser-Radweg in Bremen, die die Radtouristen länderübergreifend und unabhängig von regionalen Interessen informiert und mit langjähriger Erfahrung in allen Fragen zum Radwandern entlang der Weser berät. 

Im Internet präsentiert sich der Weser-Radweg unter www.weser-radweg.de. Dort können auch aktuelle Verkehrshinweise über Sperrungen und Baustellen abgerufen werden.


 

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