Das Abenteuer startet in Mexiko

Mit Kamera und Mikrofon will Phil Pankrath die Erlebnisse während seiner Weltreise festhalten.     BILD: PRIVAT

RODENKIRCHEN – Die Welt ruft. Wieder einmal. Phil Pankrath kann diesem Ruf nicht widerstehen. Der 23-Jährige aus Rodenkirchen hat seinen Flieger gebucht. An diesem  Samstag geht’s von Frankfurt nach Cancun in Mexiko. Um 12.15 Uhr beginnt das Abenteuer Weltreise. Wann es endet, ob es überhaupt jemals endet, weiß Phil Pankrath nicht.

Für den Weltenbummler ist es nicht die erste große Reise. 2018/2019 war er bereits unterwegs – überwiegend in Mittelamerika und Südostasien. Er hat ein Buch darüber geschrieben: „Süchtig nach Freiheit“. Dass diese Sucht noch lange nicht gestillt ist, wusste Phil Pankrath schon, als er im Juni 2019 zum ersten Mal nach seinem 306-tägigen interkontinentalen Selbstfindungstrip wieder Rodenkircher Boden unter den Füßen hatte. Und daran hat sich auch nach seiner Rückkehr an die alte Arbeitsstelle bei Premium Aerotec nichts geändert.
Eigentlich war der Plan, bis zum 25. Lebensjahr zu arbeiten, jeden Cent an die Seite zu legen und erst dann wieder auf Reisen zu gehen. Das Abfindungsangebot seines Arbeitgebers und die Sorge, dass der Traum von der Weltreise im deutschen Alltag so langsam verblassen könnte, haben Phil Pankrath veranlasst, jetzt schon den Abflug zu machen. „Inzwischen kann ich es kaum noch erwarten“, sagt der 23-Jährige.

Eigentlich sollte Bali das erste Ziel sein. Von dort aus wollte sich Phil Pankrath zu den Philippinen und später nach Australien und Neuseeland vorarbeiten. Auch Ozeanien ist für den Rodenkircher reizvoll.
Aber mit dem Visa-Antrag für Indonesien hat es länger gedauert als erwartet. Mittlerweile hat Phil Pankrath das Papier. Aber zwischenzeitlich hat er schon den Flug nach Cancun gebucht. Und so beginnt das Abenteuer eben in Mittelamerika, dort wo der Rodenkircher schon bei seinem ersten großen Trip unterwegs gewesen ist. Es geht los mit einer Rundreise durch Mexiko. Später will Phil Pankrath weiter südwärts. Er hat sich vorgenommen, den ganzen südamerikanischen Kontinent zu bereisen.

Ganz so geplant planlos wie bei seinem ersten Trip kann Phil Pankrath diesmal nicht reisen. Das liegt vor allem an den coronabedingten Einreisebeschränkungen, die von Land zu Land unterschiedlich sind und sich von Tag zu Tag ändern. In Mexiko sind sie zurzeit relativ moderat.
Die Rucksäcke sind gepackt. Der große fasst 50 Liter und wiegt zwölf Kilo. Unter anderem sind zwei Paar Socken drin, zehn Unterhosen, fünf T-Shirts, eine Strick- und eine Regenjacke, eine lange Hose und zwei kurze. In den kleinen Rucksack kommen vor allem Laptop, Kamera und Zubehör. Er wiegt 7,5 Kilo.


 

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