Über 26.000 Personen machten mit

Redaktion-gms

Wahlamtsleiter Matthias Heumann vor den über 26.000 eingegangenen Fragebögen.
FOTO: STADT WILHELMSHAVEN

Auf große Resonanz ist die Einwohnerbefragung zum Neubau einer Stadthalle gestoßen: Über 26.000 Personen haben sich an der Befragung beteiligt und den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt – damit beträgt die Rücklaufquote knapp 38 Prozent.  „Das ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Stadthallenfrage die Bürgerschaft bewegt“, schließt Oberbürgermeister Carsten Feist. „Nun sind wir gespannt, zu welchem inhaltlichen Ergebnis die Befragung kommt.“ Die Einwohnerbefragung hatte der Rat der Stadt auf Antrag der Gruppe CDU/WBV in seiner Sitzung im Juni auf den Weg gebracht.

Ihr Ergebnis hat rechtlich zwar keine bindende Wirkung, soll dem Rat aber bei seiner Entscheidungsfindung helfen.

„Das ist also Bürgerbeteiligung in einer Form, die wir in Wilhelmshaven bislang noch nicht hatten“, betont Feist. Sicherlich verursache so etwas innerhalb der Verwaltung viel Aufwand, schließlich müssen jetzt alle 26.000 Fragebögen erfasst und ausgewertet werden, und durchaus auch Kosten, fallen für Druck und Versand doch rund 65.000 Euro an. „Aber genau das ist gelebte Demokratie: Die Einwohner*innen werden bei einem Thema, das derzeit so heiß diskutiert wird wie kaum ein anderes, von ihren gewählten Vertreter*innen nach ihrer Meinung gefragt.“

Bislang konnten die Angaben aus rund 2.700 Fragebögen vom Team des Wilhelmshavener Wahlamtes um den Wahlamtsleiter Matthias Heumann erfasst werden – also gute zehn Prozent. Ob die ersten ausgewerteten Antworten repräsentativ für die Gesamtauswertung sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn auch die restlichen Fragebögen erfasst sind.

Deutlich wird aber schon jetzt, dass sich eine große Mehrheit der ersten Rückläufer für den Neubau einer Stadthalle ausspricht.

Der Oberbürgermeister richtet seinen Blick allerdings auf den zweiten Frageblock der Einwohnerbefragung:

„Besonders interessant wird sicherlich, welchen Standort die Bürger*innen für den Neubau favorisieren.“


 

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