Cäci-Schüler werden „Schulbanker“

gms

Seit Anfang November nehmen Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Wirtschaft in Theorie und Praxis“ der Cäcilienschule am bundesweiten Schülerwettbewerb des Bankenverbandes deutscher Banken „Schulbanker“ teil. Das Gruppenfoto wurde schon zu Beginn des Schuljahres aufgenommen, daher tragen die Schüler in ihrer Kohorte keine Masken.
FOTO: WATERMANN

Seit Anfang November nehmen Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Wirtschaft in Theorie und Praxis“ der Cäcilienschule am bundesweiten Schülerwettbewerb des Bankenverbandes deutscher Banken „Schulbanker“ teil. Einmal selbst Banker zu sein, das Management einer Bank eigenverantwortlich zu übernehmen und im Team alle für den Geschäftsbetrieb erforderlichen Entscheidungen zu treffen, damit beschäftigen sich vier Teams mit den Bankennamen „Hantelbank“, „Pablo Escobank“, „Piggybank“ und „Außer Rand und Bank“. Insgesamt nehmen 2.629 Schüler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und aus weiteren EU-Ländern am Planspiel „Schulbanker“ teil und lernen die Zusammenhänge von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Liquiditätsrechnungen, Zinsspannen, Mindestreserven und Kapitalquoten. Ziel des Planspiels ist es, einen tieferen Einblick in das Bankwesen zu erhalten sowie die Organisation im Team und wirtschaftliche Kompetenzen zu fördern. Die Entwicklung einer Strategie ist der Weg zum Ziel. In der Vorrunde wurden alle Schülerteams auf zwanzig virtuelle Märkte verteilt. Über einen Zeitraum von sechs Geschäftsjahren werden die Marktsieger in der jeweiligen Spielgruppe ermittelt. Die Arbeitsphasen eines Geschäftsjahres orientieren sich an realen Management-Entscheidungen, die in einer Bank getroffen werden müssen. Am Ende eines jeden Geschäftsjahres können die Schulbanker mit Hilfe des virtuellen Bankkapitals Berichte über die Durchschnittszinssätze, Anzahl der Geschäftsstellen und Kundenterminals oder auch Ausgaben für Marketingmaßnahmen auf ihrem jeweiligen Markt erwerben, auf deren Grundlagen die Analyse durchgeführt und Entscheidungen für das nächste Geschäftsjahr getroffen werden. Die Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Geschäftsjahren alle Aufgaben gemeistert und viel über die Zusammenhänge in der Finanzwelt gelernt. Die Herausforderungen in dieser durch Covid-19 geprägten Zeit waren noch größer, da Diskussionen nur am Anfang des Spiels in der Schule geführt werden konnten. Danach traf man sich in Videokonferenzen und nutzte andere Medien zur Abstimmung. Nun hoffen die Schüler auf eine gute Platzierung zum Ende der letzten Spielentscheidung der Vorrunde.


 

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