Jade Hochschule zum vierten Mal als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet

gms

Neben der Betreuung von Kindern steht - vor allem bei den Beschäftigten und Professor_innen - verstärkt auch die Pflege von (älteren) Angehörigen im Fokus. Foto: Jade Hochschule

Die Jade Hochschule wurde jetzt erneut als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet.
Die „berufundfamilie“ gGmbH der Hertie-Stiftung bestätigt mit dieser Zertifizierung die dauerhafte Etablierung von erfolgreichen familienfördernden Maßnahmen.
Das jeweils für drei Jahre vergebene Qualitätssiegel mit dauerhaftem Charakter bekam die Hochschule für ihre familienfreundlichen Studien- und Arbeitsbedingungen verliehen. Das Zertifikat wird im Sommer im Rahmen eines Online-Events übergeben.
Prof. Dr. Holger Saß, Vizepräsident für Forschung, Technologietransfer, Gleichstellung und Weiterbildung, hat sich aktiv am Auditierungsprozess beteiligt: „Schon seit 2011 engagiert sich die Jade Hochschule mit dem audit familiengerechte hochschule für die systematische Umsetzung von familiengerechten Studien- und Arbeitsbedingungen. Die erneute Auszeichnung zeigt, wie wichtig das Thema Familiengerechtigkeit für uns ist“.

Die Bedarfe der Hochschulangehörigen sind dabei unterschiedlich: Während es für die Studierenden wichtig ist, Prüfungen flexibel und familienfreundlich absolvieren zu können, schätzen Beschäftigte vor allem die flexiblen Arbeitszeiten.
Um die bereits eingeführten Maßnahmen weiterzuentwickeln und neue Schwerpunkte zu setzen, wurde im Rahmen der Re-Auditierung ein Handlungsprogramm für die Jade Hochschule entwickelt. Als Vorbereitung dafür wurden Workshops mit Beschäftigten, Professor_innen und Studierenden durchgeführt, in denen ein Austausch zum Stand der Familienfreundlichkeit an der Hochschule stattfinden konnte.
Auch wenn einige neue Bedarfe formuliert wurden, so stand jedoch in jeder Austauschrunde eine generelle Zufriedenheit mit der Vereinbarkeit von Studium, Arbeit und Familie im Vordergrund. Neben der Betreuung von Kindern steht - vor allem bei den Beschäftigten und Professor_innen - verstärkt auch die Pflege von (älteren) Angehörigen im Fokus.
„In den nächsten Jahren werden wir daran arbeiten, die positiven Aspekte der Flexibilisierung der Arbeits- und Studienbedingungen durch die Corona-Pandemie zu erhalten. Dazu gehört beispielsweise, Hinweise und Tipps für eine familienfreundliche Gestaltung von Videokonferenzen zu veröffentlichen“, sagt Dörte Schneider, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Jade Hochschule. Außerdem sollen Möglichkeiten der Vernetzung geschaffen werden, die es familiär engagierten Personen erlauben, sich über ihre Situation auszutauschen.


 

Liveticker

Weitere interessante Artikel

Kameraden nach 206 Jahren wieder vereint

Seit Volker Graw als Abiturient ein Referat über den Schriftsteller Theodor Körner, gefallen 1813 in den Befreiungskriegen, hielt, lässt den Hobbyhistoriker aus Sillenstede diese ...

Über 40 Jahre lang wurden die Menschen mit Gesang begeistert

Seit 1980 ist der Shanty- und Unterhaltungschor „Friedeburger Jungs“ musikalischer Botschafter Ostfrieslands und inzwischen bundesweit bekannt.  Von sieben Gründungsmitgliedern, ...

Qualität in Kindertagesstätten: Zusatzkräfte erfolgreich qualifiziert

Seit Februar letzten Jahres hat die die Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven in einer Langzeitfortbildung sieben Frauen als Zusatzkräfte für die Arbeit in ...

Beim Malen arbeitet sie mit vollem Körpereinsatz

Ob Margit Budrich aus Jever Hobbymalerin wurde, weil der Kunstunterricht an ihrer Schule oft ausfiel, oder obwohl er ausfiel, kann die studierte Grafikdesignerin nicht sagen. Seit sie 2018 einen ...

Gemeinsamer Wattenmeer-Auftritt

Wilhelmshaven/Berlin - Das transnationale Interreg-Projekt „Prowad Link“ wird auf der größten Tourismusmesse der Welt, der ITB, vertreten sein, die in diesem Jahr digital ...