Startschuss der Tiefbauarbeiten für den Neubau des Klinikums

gms

Auf der Baustelle (v.l.n.r.) Ingo Rau, Pflegedirektor Klinikum, Klaus-Peter Schaps, Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, Torsten Petroschka, Geschäftsführer a | sh, Oberbürgermeister Carsten Feist, Oliver Leinert, Baugeschäftsführer, Prof. Dr. Kai Goldmann, Ärztlicher Direktor, Menhard Schoof, Projektleiter Neubau sowie Harald Gollwitzer, Geschäftsführer der Harald Gollwitzer GmbH. Foto: Klinikum

In der letzten Woche fiel der Startschuss der Verbau- und Erdarbeiten für den Neubau des Klinikums Wilhelmshaven.
Mit den Tiefbauarbeiten hat nach Abschluss der umfangreichen vorbereitenden Maßnahmen eine weitere wichtige Etappe des Baugeschehens begonnen.
Nach der Baufeldfreimachung wurde im ersten Schritt um die Grundfläche des künftigen Baukörpers – diese beträgt ca. 9250 m² - ein Drainagerohr in ca. 3 m Tiefe verlegt. Insgesamt 23 Tiefbrunnen senken mit einer Flächendrainage das Grundwasser bis auf die notwendige Tiefe ab. Ausgeführt werden diese Arbeiten von der Fa. Christoffers Kulturbau aus Wiefelstede.
Die Fundamente für das neue Klinikum werden rund zwei Meter unter dem Grundwasserspiegel liegen. Deshalb ist die Absenkung des Grundwasserspiegels für die im November beginnende Tiefgründung mit bis zu 20 m langen Bohrpfählen notwendig.
Bereits begonnen haben ebenfalls die Verbauarbeiten für die Umschließung der Baugrube durch das Unternehmen Harald Gollwitzer GmbH. 6500 m² Stahlspundwand werden in die Erde gepresst und verlaufen rund um die künftige Baugrube. Diese Arbeiten sollen bis zum September abgeschlossen sein.
Es ist geplant, die anfallende Erde aus den Tiefbauarbeiten auf der Großbaustelle in Blauhand zu verwerten. Dort muss das Bodenniveau um zwei Meter angehoben werden, so dass Auffüllmaterial dringend benötigt wird.
Mit der direkten Weiternutzung des Bodenaushubs wird beim Klinikneubau ein wichtiges Kriterium zur DGNB-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen erfüllt.
Während der gesamten Bauphase wird die Ganzheitlichkeit in den zentralen Bereichen Ökologie, Ökonomie und sozialkulturellem Bauen bewertet, um eine transparente Qualitätskontrolle zu gewährleisten.
Das Büro a | sh sander.hofrichter GmbH führt als langjähriger erfahrener Krankenhausplaner leitend das Generalplanerteam, die Objektüberwachung vor Ort übernimmt als Subplaner das Büro ERNST² ARCHITEKTEN AG.
„Unsere langjährigen Erfahrungen und unsere Expertise als Generalplaner für Um- und Neubaumaßnahmen in Kliniken aller Versorgungsstufen fließen in die bauliche Umsetzung von optimierten Betriebsabläufen und in die Entwicklung von innovativen, zukunftsfähigen Strukturen beim Klinikneubau in Wilhelmshaven ein. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bauherrn, Nutzern, Förderbehörden und Ministerien ist dabei ein wesentlicher Grundstein“, unterstreicht Torsten Petroschka, Geschäftsführer a | sh sander.hofrichter.
„Wenn die Tiefbauarbeiten planmäßig verlaufen, werden im Februar nächsten Jahres die Rohbauarbeiten beginnen.
Die Dimension des Klinikneubaus wird anhand zweier Zahlen erkennbar: ca. 42000 m³ Erde müssen für die Baugrube ausgehoben und abtransportiert werden dies entspricht ca. 1200 LKW-Fahrten. Über 750 Bohrpfähle werden das neue Klinikum tragen – mit einer Gesamtlänge von etwa 15 km“, erläutert Baugeschäftsführer Oliver Leinert den Bauplan für die kommenden Monate.
„Nach den umfangreichen vorbereitenden Planungen und Arbeiten nimmt das derzeit größte Neubauprojekt unserer Stadt gut sichtbar weiter Fahrt auf. Alle am Bau Beteiligten vereint das große Ziel – für unsere Stadt ein modernes, zukunftsfähiges Klinikum zu errichten. Diese große Aufgabe können wir nur in enger Zusammenarbeit und mit Transparenz erreichen – im Miteinander“, bekräftigt Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Carsten Feist.


 

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