Rasen & Rasenmäher

Bald geht’s in den Winterschlaf

Wenn die Temperaturen allmählich sinken und sich die Blätter verfärben, hat die Gartensaison eindeutig ihr Ende gefunden. Doch die Arbeit im heimischen Grün ist damit noch längst nicht vorbei. Für Hobbygärtner gibt es jetzt noch einiges zu tun, damit die Rasenflächen gesund durch den Winter kommen. Und auch der Rasenmäher hat nach den häufigen Einsätzen während der warmen Jahreszeit eine gründliche Reinigung und Wartung verdient. Hier sind die wichtigsten Tipps von STIHL Rasenexperte Jens Gärtner.

Weg mit dem Laub

Buntes Laub mag zwar schön aussehen – vorteilhaft für den Rasen ist es jedoch nicht. Bleiben die Blätter liegen, können sie gemeinsam mit der Schneedecke ein Pilzwachstum begünstigen, da das darunter liegende Gras nicht ausreichend mit Luft versorgt wird. Deshalb ist es wichtig, das Laub regelmäßig im Herbst von der Rasenfläche zu entfernen. Dazu einfach den Mäher auf die höchste Schnitthöhe einstellen und mit dem Fangkorb die Fläche abfahren.

Einmal kürzen, bitte

Bevor die erste Frostnacht kommt, will der Rasen in jedem Fall noch einmal gemäht werden. Kurz und knackig lautet die Devise für den letzten Schnitt des Jahres. Kräftig gekürzt, werden die Halme nicht vom Schnee zu Boden gedrückt. Die Schnittgutreste sollten gründlich mit dem Fangkorb aufgesammelt werden, damit sich auf der Rasenfläche bei intensiver Feuchtigkeit kein Schimmel ausbreiten kann. Gut zu wissen: Auch die Grasart entscheidet darüber, wie anfällig der Rasen für Pilzbefall ist.

Düngen auch im Herbst

In Herbst und Winter benötigt der Rasen keine Nährstoffe mehr? Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Stattdessen ist eine herbstliche Düngung besonders wichtig, damit der grüne Teppich die kommenden Monate gut und kraftvoll übersteht. Empfehlenswert dabei ist es, einen kaliumreichen Herbstdünger zu verwenden, der eher stickstoffarm ist. Kalium macht das Gras unter anderem widerstandsfähiger gegen Frost.

Pflegeeinheiten für den Rasenmäher

Nach dem letzten Rasenschnitt des Jahres will auch der Mäher gründlich gesäubert und überprüft werden. So sollte man unter anderem das Messer in Augenschein nehmen, denn eventuell ist ein Nachschleifen erforderlich. Sollte das der Fall sein, ist es wichtig, das Messer im Anschluss noch einmal zum Auswuchten zum Händler zu bringen. Bei schweren Abnutzungserscheinungen wie Rissen und Kerben empfiehlt es sich, das Messer direkt für das nächste Frühjahr auszutauschen. Bei Benzinmähern empfiehlt es sich, den Tank zu entleeren und den Rasenmäher so lange laufen zu lassen, bis er von selbst ausgeht, denn über den Winter verliert der Kraftstoff seine Zündfähigkeit.

So lagert der Rasenmäher richtig

Nach einer gründlichen Reinigung, ein paar Tropfen Öl und dem Messercheck ist der Rasenmäher reif für sein Winterquartier. Damit das Gerät zum nächsten Frühjahr wieder ohne Probleme einsatzbereit ist, kommt es auf die richtigen Lagerbedingungen an. Trocken, ohne übermäßige Feuchtigkeit und möglichst staubfrei sollte der Raum sein. Am besten ist es, den Mäher in seiner Normallage aufzubewahren. Ein wichtiger Tipp noch: Rasenmäher mit Starterbatterie sollten unbedingt frostfrei untergebracht werden, beispielsweise im Keller. Für Akku-Mäher gilt: den Akku aus dem Gerät nehmen und im Warmen bis zum nächsten Einsatz lagern. Ideal ist dafür ein Ladestand von 40 bis 60 Prozent.

 

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