Myrte

Die Myrten stammen aus dem Mittelmeergebiet, wo sie als immergrüne Sträucher mit weißen Blüten und Beerenfrüchten wachsen. Am bekanntesten ist auch die hier in Kultur gehaltene Brautmyrte, Myrte communis, die in ihrer Heimat bis zu vier Meter groß wird. Ein nahrhaft, humoser und kalkfreier, etwas saurer Boden ist recht, auch das Gießwasser sollte kalkfrei sein, ideal wäre Regenwasser mit einem pH-Wert um 5. Im Sommer wird reichlich gegossen, stauende Nässe wird genauso schlecht vertragen wie Ballentrockenheit. Während im Sommer ein luftiger, heller, aber nicht zu sonniger Standort am Fenster oder noch besser, geschützt im Garten oder auf der Terrasse wünschenswert ist, gehört die frostempfindliche Myrte im Winter in ihrer Ruhezeit an einen kühlen, hellen Platz, Temperaturen bis 6 Grad Celsius sind ideal. Während der Ruhephase ist bei einem richtigen Standort der Wasserbedarf gering, gedüngt wird mit kalkfreien Düngern nur während der Wachstumsphase; ein Umtopfen ist im Frühling nur bei völlig durchwurzeltem Ballen notwendig. Die Vermehrung der Myrten geschieht am besten im Sommer über Grünstecklinge; eine Aufzucht aus Samen ist sehr mühsam, da die Samen eine Keimzeit bis zu einem Jahr haben. Ärger mit schädlichen Tieren und Pilzkrankheiten treten im Winter nur dann auf, wenn die Myrten zu warm und dunkel stehen. Meist erkennt man dies auch schon an einem Geilwuchs, dem oft eine Verlausung folgt. Bei guter Pflege erscheinen ab Mai zahlreiche weiße bis rosa Blüten, aus denen sich die weißlichen Beeren bilden, die essbar sind.

 

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