Große Spendenbereitschaft

220 Menschen spenden in Molbergen Blut

Molbergen - Fast schon Tradition hat der Blutspendetermin, den die DRK-Bereitschaft Molbergen zwischen den Jahren ganz kurz vor Silvester im Vereinsheim anbietet. Jedes Jahr können die Organisatoren mit einer großen Zahl von Spendern rechnen. Zum Ende des Corona-Jahres 2020 drängten sich 220 Spender, unter ihnen acht Erstspender, vor dem Hintereingang des Vereinsheims, der aus Abstandsgründen zum Eingang umfunktioniert worden war. Hier wurde bei den Teilnehmern zunächst Fieber gemessen. Nach dem Lesen eines Hinweisflyers nahm die Blutspende-Prozedur ihren gewohnten Lauf.

Fieber wird gemessen

„Wer unter Quarantäne nach Kontakt mit einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht, darf kein Blut spenden“, informierte Laura Völkerding, Leiterin der Molberger DRK-Bereitschaft. „Aber auch, wer in den letzten zwei Wochen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, wer in den letzten vier Wochen an Corona erkrankt war oder Fieber, Husten oder andere Anzeichen einer Atemwegserkrankung hatte, darf an diesem Tag kein Blut spenden“, so Völkerding, die in Molbergen jeden Spender auf dem Hof der DRK-Bereitschaft begrüßte und das Fiebermessen übernahm. So entstanden schon mal längere Schlangen – mit Abstand und Maske.

Der Ablauf beim eigentlichen Blutspenden war dann wie immer, inklusive eines Fragebogens und eines schnellen Bluttests, um den Hb-Wert festzustellen.

„Denn bei einer Blutspende oder bei größerem Blutverlust geht für den Neuaufbau von Hämoglobin wichtiges Eisen verloren. Besitzt ein Spender zu wenig roten Blutfarbstoff, das heißt ist sein Hämoglobinwert zu niedrig oder an der unteren Grenze, so hat er keine ausreichenden Eisenreserven für eine gesteigerte Neubildung von voll funktionsfähigen Erythrozyten. Eine Blutspende ist zu diesem Zeitpunkt dann nicht möglich“, erläutert die DRK-Vorsitzende.

Zum 100. Mal dabei

Bei Renate Meyer ist die Aktion kein Problem. Schließlich hat die Ermkerin diese Prozedur schon 99 Mal vorher gesund überstanden. Für ihre 100. Spende erhielt sie ein Präsent und einen Gutschein für ein heimisches Restaurant. Monika Kotterba feierte mit der 50. Spende auch ein Jubiläum. Sie wurde ebenfalls mit einem Präsent belohnt.

Statt eines Grillbuffets erhielt jeder Spender ein gut gefülltes Lunchpaket. Rund 40 Mitglieder hat die DRK-Ortsgruppe Molbergen. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich“, erzählt Völkerding. „Unsere Ortsgruppe bietet elf Termine im Jahr an: vier in Varrelbusch, fünf in Molbergen und zwei in Peheim“, so Ignatz Niehaus, der Blutspenden-Beauftragte. Ein Erstspender muss 18 Jahre sein und darf höchstens 68 Jahre alt sein – in der Corona-Zeit allerdings höchstens 60 Jahre, Wiederholungsspender dürfen zwischen 18 und 72 Jahre sein. Männer können sechsmal und Frauen viermal im Jahr spenden.

 

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