Deformiert und klein

Frostschäden der Sonnenblume sieht man erst im Sommer

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Erst jetzt im Hochsommer zeigen sich manche Folgen eines kalten Tages im Winter oder Frühjahr - zum Beispiel an den einjährigen Sonnenblumen (Helianthus annuus).

Wachsen sie klein und deformiert heran, ist ihre Pracht leider nicht mehr zu retten. Denn sie wurden bereits zum Beginn ihres Lebens ein Opfer von Spätfrösten des Winters oder Frühlings, die in Deutschland in aller Regel bis Mitte Mai auftreten, erläutert die Bayerische Gartenakademie.

Hobbygärtner können es aber beim nächsten Mal besser machen. Die im Haus vorgezogenen Sonnenblumen dürfen erst ins Freie gesetzt oder deren Samen direkt dort ausgesät werden, wenn der Boden dauerhaft warm genug ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte das erst nach den Eisheiligen geschehen - das sind Gedenktage in der Mai-Mitte.

Riskiert man das Aussetzen früher oder kommt es in einem seltenen Fall doch noch mal zu Frost später im Jahr, dann kann man die Pflanze mit einem Vlies abdecken und schützen, rät die Gartenakademie.

© dpa-infocom, dpa:200729-99-966897/3

 

Liveticker

Weitere interessante Artikel

Handwerk

Echtes Urlaubsfeeling im eigenen Garten

Libellen

Kunstvolle Flieger auf Insektenjagd

Phlox

Mangobaum

Widerstandsfähiger Tropenbaum

Wasserlinse

Wasserlinse bindet Stickstoff im Teich

Duftseerose

Schönheit und Eleganz im eigenen Gartenteich

Dornröschens Hecke

Die richtige Rose für jeden Garten

Artenvielfalt fördern

Den Rasen einfach wachsen lassen

Schlieren Auf See In Oldenburg

Was es mit der Verfärbung im Flötenteich auf sich hat

Fieberklee

Zieht zur Blütezeit alle Blicke auf sich

Zwergseerose

Begeistert mit sanften oder kräftigen Farben

Braune Stellen

Tomate und Paprika können Kalziummangel haben

Rutenhirse

Überzeugt durch leuchtenden Blütenschmuck

Sträucher

Geißblatt - Klettergehölz mit duftenden Blüten

Seerosen

Teiche mit majestätischen Blüten

Stauden

Skabiosen