Gartengestaltung

Bodendecker sind im Trend

Überall dort, wo der Boden nicht oder nur wenig von Pflanzen bedeckt ist, bieten sich Bodendecker an, die keinen anderen Bewuchs zulassen und ersparen das lästige Jäten.

Infrage kommen in erster Linie sich flächendeckend ausbreitende Gehölze, wie Efeu, Fingerstrauch, Flügelginster, Heide, Immergrün, Mahonie, Kriechwacholder, Spindelstrauch, Thymian und Zwergmispel, und als Stauden polster- oder Ausläufer bildende sowie wüchsige, sommer- bzw. immergrüne Vertreter, wie Blaukissen, Elfenblume, Fetthennengewächse, Frauenmantel, Funkie, Goldnessel, Günsel, Johanniskraut, Knöterich, Seifenkraut, Steinkraut, Waldsteinie und Ysander.

Zu diesem Zweck lassen sich auch Zwiebelgewächse und Kräuter einsetzen: Maiglöckchen, Bärlauch und Waldmeister breiten sich flächig unter Gehölzen aus, und aus Letzterem lässt sich die beliebte Maibowle herstellen.

Im Garten gibt es die unterschiedlichsten Lebensräume, wo Bodendecker optimal zu verwenden sind; unter Gehölzen und am Gehölzrand, an Böschungen und Hängen, als Rasenersatz auf schattigen oder nur schlecht bemähbaren Flächen, an Rabatten, Wegen, Treppen, Mauern sowie im Stein- und am Wassergarten, und selbst zum mobilen Grün auf Balkon und Terrasse eignen sich Bodendecker zur Gestaltung vorzüglich. Bei der Planung ist es wichtig, zuerst die Wirkung einer Pflanzung mit Bodendeckern zu planen, wie Flächen unter Gehölzen zu begrünen, Mauern und Treppen mit bunten Polstern einzurahmen oder durch einen am Boden dicht anliegenden grünen Teppich einen ruhigen Eindruck zu schaffen, aus dem heraus höhere Pflanzengestalten erst richtig zur Wirkung kommen.

In den ersten Jahren sind noch Pflegearbeiten nötig, zu denen vor allem das Herauszupfen aller Wildkräuter gehört. Im ersten Sommer ist bei längeren Trockenperioden wiederholt durchdringend zu wässern, da die Pflanzen erst über ein geringeres Wurzelsystem verfügen. Bodendeckende Gehölze werden in der Regel auch durch einen Schnitt im Frühjahr in Form gebracht. Alle zu sehr nach oben ragenden sowie abgestorbene oder störenden Äste werden mit der Heckenschere zurückgeschnitten, was zudem zu einem buschigen Wachstum anregt.

 

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