Kirschlorbeer

Eine der beliebtesten Heckenpflanzen

Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist ein immergrüner Verwandter der Kirschen. Die Bezeichnung Kirschlorbeer ist irreführend, da es sich bei dem Strauch nicht um eine Lorbeer-Art handelt. Die Wildart des Gehölzes stammt aus Kleinasien, sein Verbreitungsgebiet reicht bis zum Balkan. Die heutigen Gartensorten sind jedoch frosthärter, als der wilde Kirschlorbeer. Der Strauch wird aufgrund seines dichten Blattwerks gern als Heckenpflanze kultiviert oder als Formgehölz in Einzelstellung gepflanzt. In der Türkei werden die Früchte des Kirschlorbeers in getrocknetem Zustand verzehrt. Aber Achtung: Im rohen Zustand sind die Beeren giftig!

Giftige Früchte

An seinen Heimatstandorten wächst der wilde Kirschlorbeer bis zu sieben Meter hoch. Die Gartensorten erreichen hierzulande jedoch nur eine Wuchshöhe von bis zu vier Metern Höhe. Die Blätter der Lorbeerkirsche sind dunkelgrün und glänzend. Von Mai bis Juni zeigen sich cremeweiße, kerzenartige Blütenstände. Im Spätsommer entwickeln sich aus den Blüten Trauben mit kleinen roten Früchten, die sich im reifen Zustand schwarz färben.

Staunässe vermeiden

Ein halbschattiger bis schattiger Standort bietet sich für den Kirschlorbeer an, da Wintersonne bei ihm Blattschäden verursachen können. Der Boden sollte humus- und nährstoffreich sein – das Gehölz gedeiht jedoch auch auf mäßig trockenen Böden. Auch hinsichtlich des pH-Wertes ist die Lorbeerkirsche wenig anspruchsvoll: Das Substrat kann mäßig sauer bis alkalisch sein. Staunässe sollte hingegen dringend vermieden werden.

Pflanzung, Pflege und Schnitt

Kirschlorbeer kann als Container- oder Ballenpflanze ganzjährig gepflanzt werden. Es empfiehlt sich jedoch eine Pflanzung im Frühjahr oder Herbst. Anschließend wird die Erde festgedrückt, die Pflanze angegossen und mit einer Schicht Rindenmulch vor Austrocknung geschützt. Gedüngt wird das Gehölz jährlich Ende März und Ende August. Zusätzliche Wassergaben sind nur bei extremer Trockenheit nötig. Der Formschnitt erfolgt einmal jährlich Ende Juni. Im Frühjahr ist auch ein stärkerer Rückschnitt möglich.

 

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