Europäische Eibe

Vielseitiges Nadelgehölz erreicht hohes Alter

Die Europäische Eibe gehört zur Familie der Eibengewächse (Taxaceae) und ist schon seit Jahrtausenden in den mitteleuropäischen Wäldern heimisch. Eiben können ein sehr hohes Alter erreichen. Wobei die ältesten Exemplare Deutschlands auf bis zu 1.500 Jahre geschätzt werden. Die Eibe ist als Formgehölz und als pflegeleichte Hecke durchaus beliebt.

Nadeln giftig für Mensch und Tier

Die Gewöhnliche Eibe erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 18 Metern, wobei sie jährlich nur etwa bis 20 Zentimeter an Größe zulegt und im Alter ihren Wuchs noch verlangsamt. Die immergrünen Nadeln der Eibe sind einen bis drei Zentimeter lang und fühlen sich weich an. Das Nadelgehölz gehört zu den zweihäusigen Gehölzen. Die Blüten der Eibe sind kleine Zapfen, die im Spätsommer erscheinen und sich im Frühjahr öffnen. Die Früchte des Nadelbaums sind leuchtend rote Beeren, deren Samenmantel gerne von Vögeln gefressen wird. Nadeln und Triebe des Baums sind jedoch für Menschen und verschiedene Tiere extrem giftig.

Halbschattiger Standort im Garten

Als Standort eignet sich für den Nadelbaum ein halbschattiger bis schattiger Platz im Garten. Die Eibe ist winterhart, leidet aber in sehr kalten Wintern gelegentlich unter der Wintersonne. Sie verträgt ein trockenes Klima, bevorzugt aber luftfeuchte Lagen. An den Boden stellt die Europäische Eibe keine großen Ansprüche, sofern er durchlässig und nicht staunass ist. Lediglich stark saure Moorböden verträgt das Nadelgehölz nicht.

Als Hecke oder Baum nicht zu tief pflanzen

Gepflanzt wird die Europäische Eibe vorzugsweise im Frühjahr. Wichtig ist hierbei, die Pflanze nicht zu tief in die Erde zu setzen. Bei Ballenpflanzen sollte die Oberseite auf Höhe der Bodenoberfläche liegen. Der Baum bekommt regelmäßig reifen Kompost, sofern der Gartenboden eher sandig und leicht ist. Ansonsten ist keine spezielle Düngung notwendig. Während längerer Trockenperioden (auch im Winter) sollte die Eibe rechtzeitig gewässert werden.

Eibe jährlich schneiden

Da die Eibe äußerst schnittverträglich ist, wird sie gern als Hecke oder Formgehölz kultiviert. Diese kommen mit einem Formschnitt pro Jahr aus. Nach strengen Wintern kann ebenfalls ein Rückschnitt nötig sein. Regelmäßiges Schneiden fördert den blickdichten Wuchs des Gehölzes. Zum Vermehren können etwa 30 Zentimeter lange Stecklinge geschnitten werden, die anschließend in feuchte Gartenerde gesteckt werden. Es dauert allerdings bis zu ein Jahr, bis die Eiben-Stecklinge Wurzeln gebildet haben.

 

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