Rotbuche

Begeistert mit ausladender Krone und dichtem Blattwerk

Die Rotbuche (Fagus sylvantica) ist hierzulande der häufigste Laubbaum unserer Wälder. Sie gehört zur Familie der Buchengewächse und ist in den feuchten und kühlen Gebieten Europas heimisch. Die Rotbuche kann ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Rotbuchen begeistern als Hausbaum mit ihrer ausladenden Krone und als Hecke mit attraktiven Blättern. Zudem bietet die Buchenhecke Tieren Unterschlupf und Nistplätze.

Blätter mit schöner Färbung

Der relativ schnell wachsende Laubbaum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 Metern. Die jungen Zweige der Buche sind graubraun, im Alter entwickelt sich eine glänzende silbergraue Rinde. Die ovalen Blätter sind im Frühjahr zunächst hellgrün, später dunkelgrün und im Herbst entwickelt sich eine schöne blassgelbe bis orangerote Blattfärbung. An optimalen Standorten bleibt das vertrocknete Laub im Herbst und Winter bis zum Neuaustrieb an den Zweigen hängen.

Frucht enthält giftige Stoffe

Erst nach etwa 30 bis 50 Jahren entwickelt der Baum die ersten Blüten. Diese wachsen von April bis Mai zeitgleich mit den Blättern. Die Früchte der Buche, die sogenannten Bucheckern, sind stachelige Fruchtbecher mit Nüssen. Sie enthalten giftige Stoffe und können bei Verzehr Übelkeit auslösen. Eichhörnchen legen mit Bucheckern gerne ihren Wintervorrat an.

Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst

Der Gartenboden sollte für die Buche frisch bis feucht, nährstoffreich und alkalisch sein. Eine besondere Pflege benötigt der Baum nicht. Junge Exemplare profitieren von einer Grunddüngung mit Hornspänen im Frühjahr. In sehr trockenen Jahren sollte der Laubbaum von Hand gewässert werden. Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Ware liegt im Herbst. Rotbuchen mit Wurzelwerk können theoretisch das ganze Jahr über gepflanzt werden, es bietet sich jedoch besonders das Frühjahr oder der Herbst an.

Rotbuche als Hecke kultivieren und schneiden

Die Rotbuche kann, vor allem wenn sie als Hecke kultiviert wird, zweimal jährlich geschnitten werden: zunächst im Februar und ein zweites Mal im Juni. Der Schnitt erfolgt bei möglichst trübem Wetter, um Sonnenbrand am Laub vorzubeugen. Ein Verjüngungsschnitt ist ebenfalls möglich, wenn eine Rotbuchenhecke zu weit in die Breite gewachsen ist. Dafür werden im zeitigen Frühjahr an einer Flanke alle Seitenäste zurückgeschnitten. Erst im darauffolgenden Jahr folgt die andere Flanke, wodurch das Gehölz den Rückschnitt besser verkraftet.

 

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