Erdflöhe

Bei diesen Tieren handelt es sich um zwei bis drei Millimeter kleine Käfer. Es gibt verschiedene Arten, die z.B. schwarz-schillernd oder gelb-schwarz gestreift sind Diese heißen nur ihres Springens wegen Erdflöhe, sie gehören aber zoologisch zu den Käfern. Erdflöhe überwintern in der Mulchschicht des Bodens und erscheinen ab den ersten warmen Frühjahrstagen. Sie haben stark ausgeprägte Hinterbeine, die deutlich sichtbar den Hinterleib überragen. Um die Tiere hochzuschrecken fährt man mit der Hand im Abstand von zehn Zentimetern über den Boden; sofort springen die Tiere fort. Erdflöhe fressen gern auch an Nutzpflanzen, wie Kohl und Radieschen, ohne das sich dies oft als erheblich ertragsmindernd erweist. Der Schaden zeigt sich bereits bei keimenden Pflanzen in zahlreichen kleinen Löchern. Bei Radieschen hat es sich bewährt, diese in Mischkultur mit Salat oder Kohlrabi zu pflanzen, um Fraßschäden von Erdflöhen zu vermeiden. Da Erdflöhe trockene Erde und Wärme lieben, vertreibt Hacken und Gießen die Tiere. Auch ein Mulchen unter den Kulturen, z.B. mit Grasschnitt, hilft die Tiere auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Bewährt hat sich auch ein Stäuben mit feinem Gesteinsmehl oder Algenkalk sowie ein Spritzen mit Wermut- oder Rainfarntee.

 

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