rasenpflege

Ab auf den Rasen: Es grünt so grün

Hohe Temperaturen und wenig Niederschlag: Viele Gartenbesitzer wissen aus den Erfahrungen der letzten Jahre, wie sehr die Sommerhitze dem Rasen zusetzen kann. Dabei genügen schon kleine, dafür aber regelmäßige Pflegeeinheiten, um den grünen Teppich gesund durch die warme Jahreszeit zu bringen.

Mähen – aber bitte nicht zu kurz

Häufiger schneiden, aber nicht zu kurz, lautet die Faustformel beim Rasenmähen. „Die optimale Schnitthöhe für einen dichten Rasen beträgt zwischen vier und sechs Zentimeter. Bei anhaltender Hitze und wenig Niederschlag sind jedoch ein bis zwei Zentimeter mehr empfehlenswert“, rät Stihl-Gartenexperte Jens Gärtner. So verschatten die Halme den Boden besser und es verdunstet weniger Wasser. Während kräftiger Wachstumsphasen ist es sinnvoll, häufiger als einmal pro Woche zu mähen. Eine komfortable Alternative zum Schiebemäher sind Mähroboter. Sie halten das Grün selbsttätig in Form und sorgen zudem durch das feine Schnittgut, das zwischen die Halme auf den Boden fällt, für eine laufende Nährstoffrückführung.

Jungen Rasen richtig pflegen

Egal ob der Gartenbesitzer den Rasen komplett neu anlegt oder einzelne Lücken im grünen Teppich schließt: Junge Gräser brauchen Geduld und eine regelmäßige Bewässerung, damit der Rasen keimen und anwachsen kann. „Bevor der Mäher erstmals zum Einsatz kommt, sollten die Halme mindestens acht bis zehn Zentimeter hoch sein. Das lässt sie in die Breite gehen und sorgt für eine dichte Grasnarbe“, erklärt Jens Gärtner.

Gut abschneiden bis an jede Kante

Wie lässt sich Gras entlang des Zauns oder an Beeträndern praktisch kürzen? An solchen Stellen sorgen Motorsensen mit Akkuantrieb für komfortables kabelfreies Arbeiten.

Nahrung für den Sommer

Bis zum Sommer hat der Rasen die Nährstoffreserven aus dem Frühjahr aufgezehrt. Für frische Kräfte sorgt dann ein mineralischer Rasendünger. „Ein guter Zeitpunkt für die Sommerdüngung ist der Juni, um die Gräser auf die Hitzeperiode vorzubereiten“, empfiehlt Jens Gärtner weiter.

Wässern: wenn schon, dann gründlich

Abdrücke auf der Rasenfläche, zum Beispiel von einer Gartenliege, sind ein Warnsignal: Richten sich Gräser nicht wieder von selbst auf, deutet das auf Wassermangel hin. Jens Gärtner: „Bei anhaltender Trockenheit empfiehlt sich ein gründliches Bewässern einmal pro Woche.“ Mindestens 20 Liter pro Quadratmeter dürfen es dann sein. Die „richtige“ Menge lässt sich etwa durch das Aufstellen eines Marmeladenglases auf dem Rasen überprüfen – nach der Beregnung sollte das Wasser darin circa zwei Zentimeter hoch stehen.

 

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