Nährstoffe

Naturnahes Düngen ist gute Nahrung

Nährstoffe durch den natürlicher Kreislauf

Pflanzen brauchen Nahrung, damit sie gesund wachsen, schön blühen und Früchte tragen. In der Natur bekommen sie ihre Nährstoffe durch den organischen Kreislauf: abgestorbene Pflanzen werden von Mikroorganismen zersetzt. Dabei entstehen Nährstoffe und Dauerhumus, der den Boden und seine Struktur verbessert. Die durch Zersetzung entstandenen Nährstoffe können die Pflanzen wieder aufnehmen – und alles beginnt wieder von Neuen.

In vielen Gärten ist dieser natürliche Kreislauf allerdings unterbrochen, da wir Pflanzenmaterial durch Rückschnitt oder Ernte regelmäßig entfernen. Der Boden wird immer ärmer an Mikroorganismen, weil diese nicht genug organisches Material finden, um zu überleben. Dann entstehen auch kaum noch Nährstoffe, die Pflanzen benötigen gezielte Düngergaben.

Worauf ist beim Düngen zu achten?

Die Details kennt Sabine Klingelhöfer vom Gartenexperten Neudorff: Pflanzen brauchen unter anderem Kalium, Phosphor und Stickstoff. Empfehlenswert sind organische Dünger, die nicht nur direkt Nährstoffe abgeben, sondern auch über eine natürliche Langzeitwirkung verfügen und nicht überdosiert werden können. Um das Pflanzenwachstum zu unterstützen, enthält Gartendünger neben den Nährstoffen auch spezielle Mikroorganismen und Mykorrhiza-Pilze zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit. Durch die Symbiose mit dem Pilz nehmen die Pflanzen mehr Wasser und Nahrung auf, sie wachsen besser und werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Trockenheit.

Erste Düngung im März

Die meisten Gartenpflanzen werden das erste Mal im März gedüngt. Wenn das erhoffte Wachstum trotz der Düngung ausbleibt, könnte der Boden zu sauer sein. Ein pH-Bodentest gibt schnell Auskunft darüber, ob dem Boden einfach nur Kalk fehlt. Oft lassen sich Wachstumsprobleme von Pflanzen durch das Kalken des Bodens verbessern.

 

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