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In die Gummistiefel und ab ins Grüne!

Was Mama und Papa tun, ist immer spannend! Und so versucht sich der Nachwuchs im eifrigen Nachahmen des Geschirrspülens, Staubsaugens und Bodenwischens. Warum die Kleinen nicht auch gleich für die Gartenarbeit begeistern? Das funktioniert bereits mit wenigen Maßnahmen – und bringt der ganzen Familie Spaß.

Mit dem Frühjahr läuft die Arbeit im grünen Wohnzimmer auf Hochtouren, und Hobbygärtner haben alle Hände – und Schubkarren – voll zu tun. Da kommen die eigenen Kinder, die bespaßt werden wollen, manchmal in die Quere. Es sei denn, man lässt sie einfach ein bisschen mitanpacken. Denn aus der Gartenarbeit lässt sich kinderleicht ein tolles Erlebnis für die ganze Familie gestalten.

Tatsächlich helfen viele Kinder ihren Eltern gern im Garten. Vor allem, wenn sie auch die gleichen Werkzeuge wie Mama und Papa benutzen dürfen. Dann fühlen sie sich ernst genommen und wichtig – und lernen spielerisch, damit umzugehen. Grundsätzlich ist das Einbeziehen von Kindern in die Gartenarbeit fast so etwas wie interaktiver Unterricht. Die Kleinen lernen die Pflanzenwelt kennen und setzen sich mit der Natur und ihrer vielfältigen Tierwelt auseinander. Zudem erkunden sie auch den Bereich Ernährung – wenn sie zum Beispiel dabei helfen dürfen, das Gemüsebeet mit anzupflanzen, zu pflegen und die Erzeugnisse zu ernten.

Einfache Aufgaben garantieren Spaß

Generell kann man Kids ab einem Alter von ungefähr zwei bis drei Jahren langsam an die Gartenarbeit heranführen. Wichtig dabei ist, ihnen leicht zu erledigende Aufgaben zu erteilen und den Tag so zu gestalten, dass er nicht komplett aus Gartenarbeit besteht. Denn ansonsten steigt das Risiko, dass die Kinder die Freude daran verlieren – oder sich der Aufgabe schlichtweg nicht gewachsen fühlen. Dabei soll ja gerade der Spaß im Vordergrund stehen. Was sollte also auf die grüne To-do-Liste der Kleinen?

Und im Sommer können sie auf jeden Fall ihre Eltern bei der wichtigen Aufgabe des Gießens unterstützen. Blumen, Stauden, Büsche sowie Kräuter und Gemüse lassen sich ganz einfach mit einem Becher oder einer kleinen Gießkanne bewässern. Im Handel gibt es eine Menge kindgerechter Modelle, die zum Teil auch bunt und mit lustigen Motiven verziert sind. Sind die Kinder schon ein bisschen größer, dürfen sie auch zum Schlauch greifen.

Verantwortung an die Kinder abgeben

Besonders wichtig fühlen sich kleine Hobbygärtner, wenn sie ihren eigenen Busch oder gleich ihre eigene kleine Ecke bekommen, für die sie hauptverantwortlich sind – natürlich mit elterlicher Unterstützung. Am besten funktioniert das, wenn sie diese Ecke auch von Anfang an mit ihren eigenen Ideen mitgestalten dürfen, also von der Auswahl der Pflanzen oder Blumen über die Aussaat beziehungsweise das Einpflanzen bis zur Pflege. Denn Gärtnern macht Kindern besonders viel Spaß, wenn sie möglichst viel selbst machen dürfen. Man kann diesbezüglich auch kleiner anfangen, insbesondere, wenn die Kids noch sehr jung sind.

Junge Erstgärtner brauchen in der Regel schnell sichtbare Erfolge. Das ermutigt sie, weiterzumachen. Daher bieten sich für den Anfang der Hauptverantwortung Nutzpflanzen wie beispielsweise Kresse oder Pflücksalat im Gemüsebeet an. Denn diese wachsen und gedeihen schnell und vor allem unkompliziert – und das bringt Freude. Auch auf dem Teller. Und ist der Samen der Gartenarbeit erst einmal gesät, dann helfen die Kinder auch im Herbst gern weiter mit und können ihre Eltern zum Beispiel beim Laubharken unterstützen.

 

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