Corona-Impfung in Garrel

Verspätetes Geburtstagsgeschenk zum 96. Geburtstag

Petersfeld - Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk hat Irma Bünnemeyer am Montagmorgen erhalten: Zwei Tage nach ihrem 96. Geburtstag hat ihr Dr. Sandra Krehmeier in der zum Impfzentrum umgebauten Jugendherberge die Spritze verabreicht.

Die Gemeinde Garrel geht in mehrfacher Hinsicht einen Sonderweg bei der Impfung der über 80-Jährigen: Zum einen konnte das Impfzentrum des Landkreises in der Jugendherberge genutzt werden, um so auch Erfahrungen für die weiteren Impfungen zu sammeln. Zum anderen erhielten die Garreler als erste Gemeinde im Kreis den Impfstoff des Herstellers Moderna gespritzt. Das Vakzin sei etwas leichter zu verarbeiten, informierte Dr. Krehmeier. Er könne einen Monat bei nicht ganz so niedrigen Temperaturen wie der Biontech-Impfstoff (-70 Grad) gelagert werden.

Die Garreler Allgemeinmedizinerin Dr. Krehmeier impft seit kurz nach Weihnachten und hatte auch Wert darauf gelegt, bei der Impfung der Garreler vertreten zu sein, kenne sie doch viele der über 80-Jährigen aus ihrer Praxis. Viele ihrer Impfungen seien bislang insgesamt reibungslos verlaufen, einige Geimpfte hätten aber auch zum Teil deutliche Reaktionen wie Müdigkeit, Übelkeit oder Fieber gezeigt. Diese wiederum nicht so stark, dass die Zweitimpfung hätte abgesagt werden müssen.

Die insgesamt annähernd 440 eingeladenen Impfwilligen über 80-Jährigen aus der Gemeinde Garrel – das entspricht einer Quote von 79 Prozent – sind auf vier Termine aufgeteilt worden. Am Montag wurden 104 Geladene geimpft – kurzfristig wurden vier Senioren geimpft, die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen waren, weil noch Impfstoff zur Verfügung stand. Termine wurden jeweils für fünf Impfwillige im Viertelstundentakt vergeben, der letzte um 14.15 Uhr. Nächste Woche Dienstag sind die nächsten 100 an der Reihe. „Wir können aber auch kurzfristig reagieren, wenn zusätzlicher Impfstoff zur Verfügung steht“, berichtet Bürgermeister Thomas Höffmann am Montagmorgen vor Ort.

Er berichtete von reibungslosen Abläufen. Unterstützt wurden die Gemeindemitarbeiter vom Kräften des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehr (für den Parkdienst) sowie Mitarbeitern des Landkreises.

Die zweite Spritze mit dem gleichen Impfstoff erhalten Irma Bünnemeyer und die übrigen 103 Garreler in vier Wochen am 22. März. Der Biontech-Impfstoff hätte nach drei Wochen zum zweiten Mal verimpft werden müssen.

 

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