Risikofaktoren kontrollieren

Prof. Dr. Volker Rudolph (Bild) ist Direktor der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen.
Frage: Ist die Infarktgefahr nach der Akut-Versorgung gebannt?

Rudolph: Ja, die Gefahr ist erst einmal gebannt. Dennoch haben Patienten nach dem Infarkt im Vergleich zur Normalbevölkerung ein erhöhtes Risiko, noch einmal einen Herzinfarkt zu erleiden. Wichtigstes Ziel ist es, dieses Risiko durch eine gute Nachbetreuung weit möglichst zu verringern.

Frage: Wie sollte die Versorgung nach der Entlassung aus der Akut-Klinik weitergehen?

Rudolph: Im Vordergrund steht die Vermeidung eines erneuten Herzinfarkts oder kardiovaskulären Ereignisses. Dies muss Hand in Hand zwischen dem Patient, der erstversorgenden Klinik, dem Hausarzt und dem niedergelassenen Kardiologen erfolgen. Wichtig ist, die nach einem Herzinfarkt notwendige blutverdünnende Medikation individuell einzustellen. Zudem müssen alle beeinflussbaren Risikofaktoren gut kontrolliert werden. Die größte Risikoreduktion besteht darin, mit dem Rauchen aufzuhören. Weitere wichtige Faktoren sind die Kontrolle des Cholesterinspiegels, des Blutdrucks und des Blutzuckers.

Frage: Was kann der Patient tun?

Rudolph: Das Vermeiden eines erneuten Herzinfarkts ist eine lebenslange Aufgage, deren Erfolg entscheidend vom Engagement der Patienten abhängt. Das fängt an bei der Kontrolle der Risikofaktoren, betrifft aber auch das Überdenken von Ernährungs - und Lebensgewohnheiten.

 

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