Amphibien

Frösche und Kröten

Wie von einem inneren Kalender angetrieben, setzt jedes Jahr die Laichwanderung der Amphibien ein. Die Massenwanderung beginnt meist schlagartig im März bei regnerischer, nicht zu kühler Witterung in den Abendstunden. Zur Zeit der Laichwanderung sind diese Amphibienarten - die meisten sind in ihrem Bestand so gefährdet, dass sie in die Rote Liste aufgenommen wurden - besonders bedroht. Neben der Gefährdung ihrer Lebensräume kommen dann die Verluste durch Überfahren hinzu.

Jedes Jahr werden immer wieder Tausende von Fröschen auf Straßenabschnitten in der Nähe von Laichgewässern totgefahren. Hinweisschilder und Absperrungen sind in diesen Abschnitten deshalb zu beachten; nach Möglichkeit sollten diese Straßen zu den Abend- und Nachtstunden überhaupt nicht befahren werden. Örtliche Naturschutzorganisationen nennen auf Anfrage gern die betreffenden Straßenabschnitte und die Zeiten des größten Amphibienaufkommens. An besonders gefährdeten Stellen werden von diesen Organisationen auch Fangzäune und Sammelbehälter aufgestellt, um die Amphibien sicher über die Straße zu bringen. Auf keinen Fall empfiehlt es sich, Tiere aus diesen Sammelbehältern mit nach Hause zu nehmen, um ihnen im eigenen Gartenteich vermeintlich ein besseres Zuhause zu bieten; dies ist auch gesetzlich verboten.

 

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