Wangerland – Erde und Flut

Nach zehn Jahren passiert noch immer viel

Wangerland - Der letzte große Erfolg des Projekts „Wangerland – Erde und Flut“ ist auch schon fünf Jahre her: 2016 holte das Dörfer verbindende Projekt im Europa-Wettbewerb von „Entente Florale“ in Brünn/Tschechien die Silbermedaille. Vorausgegangen waren dem zwei Goldmedaillen in den Deutschlandwettbewerben von „Entente Florale“.

Der Wettbewerb wurde eingestampft – ein bisschen stiller ist es seitdem auch um „Erde und Flut“ geworden. Aber: Das Projekt läuft weiter. Und zwar durchaus erfolgreich – Dank Motivation und Engagement der Lenkungsgruppe um Anke Müller. So wurden und werden Blühstreifen angelegt, Buswartehäuschen kunstvoll bemalt, Pflanzaktionen gestartet, der „Garten der Generationen“ weiter bestückt und der „Internationale Garten am“ Wangermeer aufgebaut.

Start vor 10 Jahren

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren ist „Erde und Flut“ im Wangerland zugange – mit viel ehrenamtlicher Arbeit wird die gesamte Gemeinde zum Blühen gebracht. Schon 2010 war die Idee eines gemeindeumspannenden Projekts entstanden. Der Arbeitstitel: „Das Wangerland blüht auf“. Im Mai 2011 fand das erste offizielle Treffen mit Vertretern aller Dörfer statt. Und dann ging es auch schon los mit der Arbeit.

Denn erstes großes Ziel war die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Entente Florale 2012“ – und das gelang. Ein Erlebnis war schon die Bereisung der siebenköpfigen Jury; danach blieb es spannend. Denn 15 Kommunen hatten sich deutschlandweit mit Projekten beteiligt – die meisten deutlich größer und mit öffentlichen Mitteln finanziert.

Und dann kam die Preisverleihung im ZDF-Fernsehgarten in Mainz: „Erde und Flut“ errang Gold und einen Sonderpreis für den schönsten privaten Garten.

Viel Engagement

„Die Teilnahme am Wettbewerb hat große Euphorie und großes Engagement in vielen Bereichen des Wangerlands ausgelöst“, betonte der damalige Bürgermeister Harald Hinrichs.

Und das stimmt auch zehn Jahre später noch, sagt Anke Müller von der Lenkungsgruppe „Erde und Flut“: „Zudem hat sich die Kommunikation zwischen den Dörfern deutlich verbessert.“

An dieser Stelle dürfen besonders die Motoren in früheren Jahren, Günter Brede und Joachim Meyer, nicht unerwähnt bleiben: Sie brachten „Erde und Flut“ engagiert und unermüdlich voran.

Auf die erste Goldmedaille 2012 folgte eine weitere, bevor Europasilber das Projekt krönte.

Und heute?

Gartenwettbewerbe, der Garten der Generationen in Hooksiel, Gartenspaziergänge und die Garten- und Freizeitmesse sind aus „Erde und Flut“ entstanden. 2020 musste alles pausieren – doch in diesem Jahr soll es den 3. Wangerländer Gartenspaziergang geben (siehe unten).

 

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