Saatgut-Tütchen in Zetel, Schortens und Sande

Blumengruß fürs Biosphärenreservat

Zetel - Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer heißt die Gemeinde Zetel und die Stadt Schortens in der Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer willkommen. Als Willkommensgruß gibt es Wildblumen-Saatgutmischungen für alle Bürger.

Willkommensgruß

Jeder, der möchte, kann sich bald ein Tütchen der Mischung aus dem Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ bei den Kommunen abholen. In Zetel sollen sie im Bürgerbüro zu haben sein, in Schortens im Regionalen Umweltbildungszentrum und in Sande – die Gemeinde ist schon seit 2007 Mitglied im Biosphärenreservat – sollen die Saatgut-Tütchen in der Bibliothek ausgegeben werden. Wann genau die Tütchen an den jeweiligen Stellen zu bekommen sind, soll zeitnah auf den Internetseiten der Kommunen veröffentlicht werden. In Zetel soll es Mitte nächster Woche soweit sein.

„Riesenchancen“

Dieser Willkommensgruß der Nationalparkverwaltung stellt den Auftakt einer ganzen Reihe von Projekten in der Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer dar. Es geht um Projekte, die die Artenvielfalt fördern oder den sanften Tourismus, Projekte, die die Vermarktung lokaler und regionaler Produkte unterstützen oder Kinder mit den Besonderheiten der friesischen Natur vertraut machen. Alles, was auf Nachhaltigkeit setzt, ist denkbar, und vieles wird auch finanziell gefördert.

„Wir wollen mit diesem Auftakt zeigen: Das Biosphärenreservat ist nicht nur ein Papiertiger, sondern hier passiert auch etwas“, sagte Jürgen Rahmel von der Nationalparkverwaltung am Montag bei der Vorstellung des Blühwiesen-Projekts. Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg sagte: „Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit.“ Von den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Förderung der Artenvielfalt und Klimaschutz käme die Gesellschaft nicht wieder weg. David Heimann, bei der Gemeinde Zetel unter anderem zuständig für Klima-, Umwelt- und Naturschutz, erklärte: „Die Mitgliedschaft im Biosphärenreservat bietet uns bei diesen Themen Riesenchancen, gibt aber keine Einschränkungen. Wir haben mit dieser Mitgliedschaft starke Partner, um Projekte anzugehen, bei denen wir sonst nur auf der Stelle treten würden.“

Die Blühwiesen-Flächen in den privaten Gärten seien kleine Steine in einem immer dichter werdenden Mosaik für mehr Artenvielfalt, sagte Susanne Eckhoff vom Mobilum des Nabu. „Ich empfehle außerdem, mal einen Quadratmeter im Garten einfach wachsen zulassen. Es ist so viel in den Böden vorhanden, darunter Schafgarbe, Spitzwegerich, Hahnenfußgewächse und natürlich Löwenzahn.“

 

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