Kräutergarten

Bohnenkraut wünscht Wärme

Da Bohnenkraut auch gut in Töpfen wächst, kann man die erste Generation, solange es draußen noch kalt ist, in Kübeln halten bzw. lässt sich Bohnenkraut auch problemlos auf der Fensterbank, dem Balkon oder auf der Terrasse kultivieren.

Bis Ende Juni lohnt es sich, im Abstand von zwei Wochen ständig Folgesaaten vorzunehmen, um möglichst lange in den Genuss von frischen, würzigen Blättern zu kommen. Die Samen sind Lichtkeimer und werden nur ganz dünn abgedeckt; nach ca. zwei Wochen zeigen sich bei warmen Temperaturen die Keimlinge. Die Jungpflanzen können büschelweise pikiert werden und bekommen einen Platz an einem warmen und vollsonnigen Standort im Garten in lockerer und humoser Erde.

Sobald die Pflänzchen gut 15 Zentimeter groß sind, können schon immer einige Blättchen zum Würzen verwendet werden. Die Haupterntezeit ist kurz vor und während der Blüte; die Blätter riechen dann würzig und schmecken pfeffrig, aromatisch und leicht beißend. Die Pflanze enthält als Wirkstoffe Carvacrol, Thymol, Cymol und Gerbstoffe; sie wirkt magenstärkend sowie krampflösend und macht dadurch schwere Speisen, wie Hülsengerichte, leichter verdaulich.

Die Blätter würzen Kartoffelgerichte, Eintöpfe, Ragouts, Wurst und Fischsalat und natürlich auch alle Hülsenfrüchte und besonders gut Bohnen.

Auch wenn das Bohnenkraut frisch am aromatischsten schmeckt, lohnt es sich, für die Wintermonate einen kleinen Vorrat anzulegen. Dazu schneidet man die Büsche zu Anfang der Blütezeit ganz über dem Boden ab und trocknet sie kopfüber an einem luftigen und schattigen Ort. Später werden die Blätter von den Stängeln abgestreift und in verschlossenen Behältern aufbewahrt.

 

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