Musterpark für Klimaschutz

Was sich im Park der Gärten in Bad Zwischenahn ändern soll

Rostrup - 2,84 Millionen Euro erhält der Park der Gärten aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Die vollständige Umsetzung soll im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Als formaler Projektträger fungiert die Gemeinde Bad Zwischenahn, die sich finanziell an diesem Projekt beteiligen will. Geplant ist, bisher nicht öffentlich zugängliche Bereiche des Parks als Teil eines Grünen Bandes anzulegen und bestehende Bereiche sowie Mustergärten unter Aspekten des Klimaschutzes umzubauen.

Ein großes Thema dabei ist Wasser. Befestigte Wege sollen mit neuen wasserspeichernden und -ableitenden Belägen ausgestattet werden. Zudem sind unter Wegen und Parkplätzen große Wasserspeicher geplant. Sie sollen bei Extremwetterlagen, wie dem gerade kürzlich aufgetretenen Starkregen, die anfallenden Wassermengen auffangen. Diese werden gespeichert, um Wasservorräte für die ebenfalls immer häufigeren Trockenperioden zu haben. Gleichzeitig soll das bereits teilweise vorhandene automatische Bewässerungssystem auf den gesamten Park ausgeweitet werden.

Der zweite große Punkt sind natürlich Pflanzen, die bereits jetzt mit extremen klimatischen Bedingungen zurechtkommen (klimaresistente Pflanzen) oder sich ihnen anpassen können (klimaresiliente Pflanzen). Sie sollen in verschiedenen Bereichen noch stärker als bisher in den Mittelpunkt gerückt werden.

So sollen künftig private Besucher im Park erfahren, wie sie ihren eigenen Garten „klimaoptimieren“ können, genauso wird der Musterpark aber auch Anschauungsobjekte für die klimagerechte Planung und Umsetzung von Grünanlagen in öffentlichen Räumen sein. Zahlreiche langjährige Partner, wie die Landwirtschaftskammer, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband und die Gartenbauverbände werden bei der Planung und Umsetzung mit beteiligt sein.

 

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