Zimmerpflanzen

Weihnachtsfreude im Topf

Die Eine freut sich schon riesig, der Andere findet es noch viel zu früh: Die Weihnachtszeit rückt näher. In den Supermärkten türmen sich die festlichen Süßigkeiten, in den Städten locken besondere Angebote als Geschenkideen und in den Häusern wird nach und nach die Dekoration aus dem Keller geholt. Tatsächlich steht der erste Advent schon vor der Tür und stimmt bereits im November auf den Heiligen Abend ein. Weihnachtsmuffel können sich also nur noch bedingt der festlichen Stimmung entziehen und wer nicht am letzten Tag noch hektisch in der Stadt auf die Suche nach bunten Socken für den Vater gehen möchte, bereitet sich früh genug auf diese besondere Zeit des Jahres vor.

Ebenfalls von langer Hand geplant werden möchte die Blütenpracht im Wohnzimmer. Denn während der Weihnachtsstern von jetzt auf gleich mit seinen roten Hochblättern feierliche Stimmung verbreitet, wünscht sich die Amaryllis etwas mehr Vorlauf. Mindestens sechs bis acht Wochen brauchen die Zwiebelgewächse, um auszutreiben und ihre Knospen zu öffnen. Dann aber verbreiten sie mit ihren imposanten Blüten festliche Stimmung und können wunderbar mit goldenen Putten und Rentieren in Szene gesetzt werden. Vor allem in den Farben Weiß und Rot passen die Rittersterne - wie die Amaryllis auch genannt wird - perfekt zu traditioneller Weihnachtsdekoration. Etwas frischer und moderner sind dagegen Varianten in zartem Apricot, Pastellrosa oder frischem Grün. Selbst gestreifte oder dezent gesprenkelte Varianten gibt es und lassen sich auf der Fensterbank wie Kunstwerke präsentieren. Auch bei der Blütenform hat die weihnachtliche Pflanze viel zu bieten: Von klassisch einfach blühend über romantisch gefüllt bis hin zu schmal, spitz und elegant ziehen die Blüten der Gewächse in den Bann.

Damit die Schönheiten passend zu Heiligabend blühen, müssen ihre dicken Blumenzwiebeln schon jetzt in den Topf gesetzt werden. Jedes Gefäß mit Abzugsloch, das etwa Fingerbreit größer ist als die Zwiebeln, ist geeignet. Generell gilt aber: Je schwerer das Gefäß desto besser, damit die hohen Stiele mit den eindrucksvollen Blüten einen festen Stand haben und nicht kippen. Einmal eingetopft, braucht die Amaryllis kaum weitere Aufmerksamkeit, wenn man von staunenden Blicken absieht. Bis die Blütenstiele handhoch sind und sich die ersten Blütenknospen zeigen, braucht sie nur wenig Wasser. Danach wird etwas mehr gegossen und alle zwei Wochen gedüngt.

 

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