Selbsthilfegruppe Brake

Wenn über allem ein grauer Schleier liegt

Brake/Elsfleth - Es gibt typische Depressionssymptome. Dazu zählen unter anderem Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel und Zukunftsängste. Sie gehören zur Bandbreite des seelischen Empfindens. Und so quälen sich laut Klaus Zaluszkiewicz viele Menschen durch das Leben. Betroffene offenbarten sich oft nicht einmal ihrem Arzt, geschweige denn ihrem Partner. „Es ist der größte Fehler, nichts zu tun, wenn man es mit der Psyche hat“, weiß der Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Panik und Ängste in Brake.

Regelmäßige Treffen

Die Selbsthilfegruppe gibt es seit 1997. Betroffene aus der Wesermarsch nehmen den Weg auf sich, um sich regelmäßig dienstags von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der SPD an der Breiten Straße 23 in Brake zu treffen. Mittlerweile ist die Gruppe auf 31 Teilnehmer angewachsen, wie Klaus Zaluszkiewicz auf Nachfrage unserer Redaktion erzählt. Eine Depression, Panik oder Ängste hätten oft mehrere Ursachen. „Daher ist eine Selbsthilfegruppe sehr wichtig, auch bei Alkoholproblemen, Spielsucht oder Krebs“, weiß Klaus Zaluszkiewicz.

Alltägliches bereitet Mühe

Kaum noch etwas bereitet Freude, nichts weckt mehr das Interesse, alltägliches bereitet Mühe. Ein grauer Schleier liegt über allem. Manchmal helfe eben keine Pille mehr, sondern man müsse mehr für sich tun, um den Weg aus der Dunkelheit zu finden und um sich zu befreien. In einer Gruppe, deren Mitglieder ähnliche Probleme hätten, könne man sich austauschen und lernen, die eigene Lebenssituation zu verbessern, weiß Klaus Zaluszkiewicz. „Es gibt aber viel zu wenig Selbsthilfegruppen in dieser Hinsicht“, schränkt er ein. „Ich denke, man kann sehr viel selber machen, wenn man es nur will“, meint der Braker.

Kontakt und weitere Informationen unter Telefon 04401/2523 und 0162/7837247 sowie Telefon 04734/910102 und 0176/43774873.

„Kraftwerk“ in Elsfleth

In Elsfleth hat sich nun im September eine neue Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch kranken Menschen namens „Kraftwerk“ gegründet. Alle zwei Wochen donnerstags in den ungeraden Kalenderwochen kommen die Teilnehmer von 19 bis 21 Uhr in der katholischen Begegnungsstätte an der Bismarckstraße 9 zusammen. Angehörige von psychisch kranken Kindern, Partnern, Geschwistern oder Freunden mit unterschiedlichen Diagnosen wie Depression, Ängsten, Panik, Psychosen, Borderline und mehr, stehen oft allein vor diesem Problem und suchen Rat und Unterstützung für ihre Situation.

In dieser Gesprächsrunde gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen gleich Betroffenen Erfahrungen, praktische Tipps und Informationen auszutauschen. Die Gruppe bietet die Gelegenheit, sein Wissen zu erweitern, um dadurch seine Angehörigen besser zu verstehen und unterstützen zu können.

Bei Interesse kann man sich melden bei Eva Bubenik unter Telefon 0163/1480822 oder E-Mail ev.bubenik@gmail.com oder spontan und unverbindlich vorbeikommen.

 

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