Erfolgreiche Beratung

Emder Kinder putzen fleißiger ihre Zähne

Emden - Die Kinder in Emder Grundschulen und Kindertagesstätten pflegen ihre Zähne sehr viel besser also noch vor 25 Jahren. Daher haben sie auch größere Chancen, im Erwachsenenalter von teuren und aufwendigen Zahnsanierungen verschont zu bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Emder Zahnfee Andrea Trauernicht, die durchgängig seit 1996 im Dienste der Zahngesundheit in den Einrichtungen unterwegs ist.

Emdens Sozialplaner Martin Schabler fasste diese Entwicklung und Trauernichts Arbeit noch etwas plakativer zusammen. „Das ist wirklich Bombe!“, sagte er im jüngsten Gesundheitsausschuss.

Dort wurde auch eine neue Broschüre vorgestellt, in der Trauernicht auf die wichtigsten Stationen ihrer Arbeit als Prophylaxe-Fachkraft zurückblickt. Zunächst nur für ein Jahr befristet von der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen eingestellt, ist die Zahnfee vom Gesundheitsamt mit ihrer Handpuppe Kroko, dem Jumbo-Schaugebiss und weiteren witzig-nützlichen Utensilien heute für die Emder Kinder, Eltern, Kitas und Grundschulen gar nicht mehr wegzudenken.

Dafür spricht etwa der stetige Anstieg erreichter Kinder. Waren es im Startjahr 2500, so sind es bis heute über 8000 Kinder, die bisher in den Genuss der spielerischen Einübung der Zahnpflege gekommen sind. „Durch die wunderbare Zusammenarbeit mit den Einrichtungen sind wir auf einem stabilen Niveau“, freute sich Trauernicht. Dazu gehören durch ihr Bemühen übrigens auch Patenzahnärzte in jedem Stadtteil, um Kindern die Angst vorm Praxisbesuch zu nehmen, und eine spezielle Fortbildung für angehende Erzieher der Berufsbildenden Schulen I.

Die Corona-Pandemie hat allerdings auch neue Wege nötig gemacht. Denn persönliche Besuche in den Einrichtungen waren seit März 2020 von Knall auf Fall tabu. Die gute Bilanz (bei den Einschulungsuntersuchungen sind inzwischen 60 Prozent der Kinder noch ohne Karies - anfangs waren es nur 40 Prozent), wollten sich Trauernicht und das Gesundheitsamt aber nicht verderben lassen. Seither ist die Zahnfee auch YouTuberin, zeigt über den Kanal des Gesundheitsamtes und auf der Internetseite der Stadt Emden (www.emden.de/zahnfee), wie man richtig Zähne putzt oder auch, wie man sich „zahngesund“ ernährt. Über 60 Filme wurden bisher gedreht. Mit dem Effekt, dass Emden die einzige Stadt in Niedersachsen ist, die das komplett von den Krankenkassen finanzierte Budget nicht an diese zurückzahlen musste.

Und nachlassen gilt nicht. Denn es gibt zwar weniger Kinder mit kariösen Zähnen. „Aber bei denen mit Karies sind die Befunde massiv“, sagte die Zahnfee, die im Ausschuss viel Dank und Lob von den Fraktionen bekam.

 

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