Marienkäfer

Bereits ab dem Frühling kann man die Marienkäfer im Garten auf der Suche nach Blattläusen gut beobachten. Im Frühsommer legen die Weibchen dann auf den Blattunterseiten, meistens in der Nähe von Triebspitzen, ihre Eier ab. Zu sehen sind meist zwischen 0,4 und zwei Millimeter große länglich-runde gelbe Eier, die dicht zusammenstehen. Die sich nach ca. 20 Tagen aus den Eiern entwickelnden Larven sind zuerst nur wenige Millimeter lang und charakteristisch bläulich- bis schwarzgrau; der Körper ist mit Warzen bedeckt und hat gelbe Punkte. Am Vorderleib befinden sich sechs Beine; der Hinterleib verjüngt sich nach hinten spitz. Die Larve ist leicht behaart. Meist findet man sie jetzt im Sommer zusammen mit den ausgewachsenen Marienkäfern in Blattlauskolonien; dort räumen sie zusammen gehörig unter den Läusen auf. Finden die Larven des Marienkäfers reichlich Nahrung, häuten sie sich innerhalb eines Zeitraumes von 30 - 60 Tagen mehrmals, erreichen eine Größe von etwas über einen Zentimeter und verpuppen sich anschließend. Die Puppe ist etwas kleiner als ein Zentimeter, braun und hat eine punktförmige schwarze Zeichnung. Aus dieser Puppe schlüpft nun der uns bekannte Marienkäfer und ist dank seiner Flugfähigkeit recht beweglich. Pro Jahr gibt es im Schnitt zwei Generationen.

Die neu geschlüpften Käfer ernähren sich den ganzen Sommer von Blattläusen und vertilgen bei gutem Appetit bis zu 60 pro Tag. Im Herbst ziehen sie sich zurück und suchen sich ein Versteck unter Laub und Borke.

 

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