Öko-Garten in Varel

Heilende Kraft aus dem Beet

Varel - Ulrike Wagner (65) hat eine ganze Apotheke im Garten. Sie geht gerne mal durch die Beete und nascht – für ihre Gesundheit. Die pensionierte Lehrerin für katholische Religion hat ihren ganz eigenen Zugang zur Pflanzenwelt gefunden. Für sie hängen Glaube und Natur immer eng zusammen.

„Gartenarbeit ist für mich Liebe, da zähle ich keine Stunden“, sagt Wagner. Sie hat von Obstbäumen über Stauden und Büschen bis hin zu Kräutern sehr viele unterschiedliche Gewächse im Garten. „Ich liebe das Leben, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, ich möchte all das ein Stück weit gerne schützen“, sagt sie.

Pflanzen und Religion

Pflanzen und Religion, sagt sie, seien eine Einheit. So würden viele Pflanzen mit religiösen Feiertagen in Verbindung stehen. Zu Maria Himmelfahrt sei es zum Beispiel Tradition, einen Kräuterstrauß zu binden. Das macht Wagner mit Kräutern und Blumen aus ihrem eigenen Garten auch gern.

Heilpflanzen

Unter den Pflanzen in ihrem Garten finden sich viele Heilpflanzen. Der Odermennig zum Beispiel sei eine alte Wundheilpflanze, die Samen der Brennnessel isst sie als Stärkungsmittel. Oregano und Eisenkraut stehen neben dem Heilziest, „der ist gut für die Bronchien“, sagt Wagner. Von der Kapuzinerkresse isst sie die roten Blüten, „die wirken als natürliches Antibiotikum“. Thymian, Spitzwegerich, Baldrian und Kunigundenkraut finden sich ebenfalls im Beet.

Schön findet Wagner auch die Sinneseindrücke, die ihr ihr Garten vermittelt. Sowohl die Farbenpracht der unterschiedlichen Blüten als auch die Düfte findet sie interessant. So riecht sie immer mal gerne an den großen Pfefferminz-Pflanzen.

Ihr ist es aber auch wichtig, dass die Tierwelt Platz im Grün findet. „Ich teile mir die Blüten zum Beispiel gern mit den Insekten“, sagt Wagner.

 

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